Montag, 8. Februar 2016

Krapfen aus dem Backofen

Krapfen, Pfannkuchen oder Berliner, wie die süßen Teilchen je nach Region genannt werden, esse ich sehr gerne. Aber da sie normalerweise in heißem Fett herausgebacken werden, handelt es sich schon um einen ziemlich üppigen Genuss. So ein locker-leichter Krapfen ist schnell verzehrt, und oft hat man im Nachhinein das Gefühl, eigentlich gar nicht viel gegessen zu haben, wobei die Kalorientabelle (und am nächsten Tag die Waage) eine ganz andere Sprache spricht.

Als ich auf dem Blog Schnins Kitchen dann die kleinen Ofen-Berliner entdeckt habe, war schnell klar, dass ich diese unbedingt ausprobieren muss.



Heute habe ich also meine ersten Krapfen selbst gebacken, so ganz ohne Fritteuse oder Töpfe mit heißem Fett. 


Das Rezept von Schnin ergibt 20 kleine Krapfen, und diese sind super einfach vorzubereiten und schnell gebacken. Gefüllt habe ich sie mit Hilfe einer Gebäckspritze (mit extra langer Tülle), eine Hälfte der Krapfen mit Hagebuttenmark, die anderen 10 mit Erdbeermarmelade.


Natürlich waren wir neugierig und haben die frischen Krapfen gleich bei einer guten Tasse Kaffee bzw. Tee verkostet.
Wie Schnin schon schreibt, ist die Konsistenz etwas fester als bei den fettgebackenen Krapfen, aber trotzdem sind sie schön locker und fluffig und schmecken sehr lecker.

Bei der Füllung kann man sich so richtig austoben, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich mag die traditionelle Füllung mit Marmelade am liebsten, aber auch Puddingkrapfen oder eine feine Sahnefüllung (vielleicht mit Eierlikör) sind nicht zu verachten.

Die Angaben für die "Ofenberliner" sind gleich in das Ringbuch mit meinen Lieblingsrezepten gewandert, denn diese kleinen, feinen Teilchen werde ich sicher noch häufiger backen. Auf die traditionelle Füllung eines Krapfens mit Senf zum Faschingsdienstag habe ich jedoch verzichtet, dafür wären mir die süßen, lockeren Bällchen zu schade. ;-)

Kommentare:

  1. Liebe Susanne,
    vielen Dank für's Nachbacken der Ofenkrapfen und für den Rezeptlink, das muss ich unbedingt auch ausprobieren, denn ich bin auch nicht so der Fan von Frittiertem und dem Fettgeruch in der Küche, mal ganz abgesehen vom Kaloriengehalt.
    Selbst gebackene Krapfen kenne ich nur noch von meiner Oma, die machte sie 1-2 mal in der Faschingszeit, oder auch die Küchle (Ausgezogene wie mach bei uns in Schwaben sagt). Ich finde auch, frisch schmecken die fettigen Gebäcke immer am besten, später schon nicht mehr so. Sicher ist das bei den Ofenkrapfen auch besser.

    Wünsch' dir heute noch einen feinen Kehraus
    Gabriele

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  2. Liebe Susanne,
    vielen Dank für's Nachbacken der Ofenkrapfen und für den Rezeptlink, das muss ich unbedingt auch ausprobieren, denn ich bin auch nicht so der Fan von Frittiertem und dem Fettgeruch in der Küche, mal ganz abgesehen vom Kaloriengehalt.
    Selbst gebackene Krapfen kenne ich nur noch von meiner Oma, die machte sie 1-2 mal in der Faschingszeit, oder auch die Küchle (Ausgezogene wie mach bei uns in Schwaben sagt). Ich finde auch, frisch schmecken die fettigen Gebäcke immer am besten, später schon nicht mehr so. Sicher ist das bei den Ofenkrapfen auch besser.

    Wünsch' dir heute noch einen feinen Kehraus
    Gabriele

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  3. Liebe Susanne,
    ich freu mich riesig, daß Dir mein Rezept so gut gefallen hat und sogar direkt zu Deinen Lieblingsrezepten ins Buch durfte.
    Karneval ist zwar vorbei, aber wenn ich das sehe, könnte ich direkt schon wieder einen Schwung Berliner vertragen :-)

    Lieben Gruß, Schnin

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    1. Hallo Schnin,
      ja die kleinen Krapfen sind wirklich gut! Und sie schmecken auch noch nach dem Karneval ;-)
      Liebe Grüße
      Susanne

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