Donnerstag, 24. Dezember 2015

Stille Nacht


Vor einigen Tagen bin ich über Titus Mülles Newsletter auf eine interessante Seite aufmerksam geworden. Über die Autorenwelt kann man viele Bücher zum Teil auch signiert beziehen, die zu besonders guten Konditionen für die Autoren verkauft werden. Das heißt, die betreffenden Autoren werden mit zusätzlichen 7 % des Verkaufspreises am Umsatz beteiligt.

Ich finde die Idee gut und fair und habe mir spontan ein ganz persönliches, besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht und mir eine Ausgabe "Stille Nacht" von Titus Müller signiert bestellt.

In diesem Sinne
ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest euch allen!

Sonntag, 29. November 2015

Vegan Italian Style - Attila Hildmann

Zwar lebe ich nicht vegan, aber ich versuche doch, meinen täglichen Konsum an tierischen Nahrungsmitteln möglichst gering zu halten, und wenn unsere Tochter (Vegetarierin) zu Besuch kommt, koche ich sowieso vegetarisch oder vegan. Da die ganze Familie leidenschaftlich gerne italienisch isst, war ich auf das neue Kochbuch von Attila Hildmann natürlich doppelt gespannt.

Das Buch beginnt mit einer Einführung zu den wichtigsten Zutaten und Kräutern der italienischen Küche und mit detaillierten Erklärungen, wie man Pasta richtig kocht oder zum perfekten Pizzateig.
Alles ist sehr anschaulich dargestellt und mit tollen Fotos ergänzt.
Der Rezeptteil gliedert sich gemäß der italienischen Menüfolge:
  • Antipasti und Brot
  • Salate
  • Nudelgerichte
  • Pizza
  • Hauptgang und
  • Desserts.
Zu jedem Gericht gibt es auch ein Foto, und beim Durchblättern des Buches läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen. Die Vielfalt hat mich zum Staunen gebracht, und es ist toll, was man alles aus rein pflanzlichen Zutaten zaubern kann. Besonders schwierig ist dies sicher beim Hauptgang umzusetzen, denn obwohl in der italienischen Küche viel mit frischem Gemüse und Obst gearbeitet wird, so gibt es doch als Hauptgericht meist Fleisch. Der Autor musste sich hier doch einiges einfallen lassen, um eine zufriedenstellende „Secondi Piatti“ zu kreieren, aber auch das ist ihm sehr gut gelungen. Da gibt es eben dann Seitanschnitzel, Polentaecken, Tofu in Kapern-Tomatensoße oder Auberginenauflauf, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Dass Pizza auch ohne Käse schmeckt, vielleicht sogar besser als mit der dicken Käsepampe, die man normalerweise darauf findet, zeigen die enthaltenen Vorschläge sehr gut. Attila Hildmann hat einen Pizzabäcker in der Nähe von Florenz besucht und dessen Wissen über den perfekten Pizzateig mit in seine Rezepte einfließen lassen. Dabei haben seine veganen Kreationen so überzeugt, dass Alfredo künftig auch immer einige vegane Pizzen auf seine Speisekarte setzen möchte, wenn das kein Kompliment ist!
Auch bei den Desserts konnte ich viel Interessantes und Neues entdecken, denn hier wird Eis nicht mit Sahne und Ei gemacht, sondern mit Cashewmus. Bei Panna Cotta und Tiramisu kommt Sojasahne zum Einsatz, und Panforte, das leckere toskanische Gewürzgebäck, darf in einem italienisch-veganen Kochbuch sowieso nicht fehlen, denn hier muss nur der normalerweise verwendete Honig durch Reissirup ersetzt werden.

Sehr gut gefällt mir an diesem veganen Kochbuch, dass weitgehend natürliche Zutaten verwendet werden, die einfach zu bekommen sind. Lediglich bei Seitan, Sojasahne oder Tofu greift auch Attila Hildmann zu höher verarbeiteten Lebensmitteln. Die Devise in der italienischen Küche: „Mut zur Einfachheit“ deckt sich mit den Vorstellungen des Autors von guter, genussvoller veganer Küche. Einfache Zubereitung mit möglichst hochwertigen und frischen Zutaten sind der Schlüssel zu wohlschmeckenden und gesunden Gerichten. Dann kann von Verzicht absolut keine Rede mehr sein!
So ganz nebenbei, im Plauderton, verrät Hildmann dann auch noch das eine oder andere Küchengeheimnis, beispielsweise wie man sich eine Butter-Ersatz aus Olivenöl machen kann. Viele Rezepte sind zudem mit ergänzenden, sehr interessanten Tipps versehen.
Ein alphabetisches Register am Ende des Buches macht das Auffinden der Lieblingsrezepte leicht.
Alles in allem ist dies ein sehr gelungenes Buch, nicht nur für „eingefleischte“ Veganer, sondern für jeden, der die italienische Küche liebt und der aus diversen Gründen seinen Fleischkonsum reduzieren oder immer mehr auf tierische Zutaten verzichten möchte. Hier bekommt man kompetente Ratschläge, die sich erstaunlich einfach umsetzen lassen und die auch wirklich schmecken.
Dabei ist dieses Buch alles andere als dogmatisch oder belehrend, sondern es vermittelt Lebensfreude pur und italienisches Flair.


Zum Schluss noch mein persönlicher Favorit: Ich liebe Bruschetta, kannte sie aber bisher nur mit Tomaten. Nach Attila Hildmanns Vorschlägen gibt es künftig auch immer eine Variante mit Pilzen, denn die ist so lecker und dabei super einfach! Leider habe ich für meinen Versuch „nur“ Champignons im Geschäft gefunden. Die im Rezept angegebenen Pfifferlinge hätte ich nur aus der Dose bekommen, und da waren dann doch die frischen Champignons die bessere Wahl. Aber bei nächster Gelegenheit werde ich Bruschetta auch mit anderen Pilz-Sorten ausprobieren.


Montag, 23. November 2015

Cookies! Rezepte für ofenfrische Glücksmomente

Cookies stehen im Moment ganz oben auf der Favoritenliste meiner ganzen Familie, denn sie sind schnell und einfach zubereitet, und man kann immer ein paar davon im Vorrat haben, wenn beispielsweise unverhoffte Gäste zum Kaffee oder Tee vorbeikommen.
Ein Kuchen oder eine Torte sind oft einfach zu viel, aber ein Cookie zum Kaffee geht eigentlich immer. 

Manuel Grossmann und Max Finne haben ihre eigene Cookie-Manufaktur gegründet. In ihrem Onlineshop "Knusperreich" bieten sie Cookies in Hülle und Fülle zum Versand an, alle aus besten Bio-Zutaten, in dekorative Dosen verpackt und sofort nach dem Backen verschickt. Es gibt viele Sorten zu probieren, und man kann sich auch seine "Wunsch-Dose" mit verschiedenen Cookies zusammenstellen. Für diejenigen, die selbst gerne backen, haben die beiden Firmeninhaber auch ein Backbuch geschrieben, in dem sie 30 tolle Cookies-Rezepte zusammengestellt haben.
Das kleine Buch hat gleich eine praktische Silikonform dabei, so dass nun endlich alle Cookies schön gleichmäßig werden. Das hatte mich bisher immer gestört, dass manche Cookies beim Backen so unregelmäßig verlaufen sind, aber dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an.


Alle Rezepte ergeben 16 Cookies, während die Backform für 8 Cookies ausgelegt ist. Also backt man eben zwei Durchgänge hintereinander. Manchmal mache ich auch 8 große Cookies in der Form und teile die andere Teighälfte in kleinere Portionen, denn ab und zu sind kleine Cookies auch gut, besonders wenn man mehrere verschiedene Sorten haben möchte. Notfalls bietet es sich aber auch an, ein Rezept einfach zu halbieren.

Das Buch ist übersichtlich gestaltet und die Rezepte sind in drei große Kapitel unterteilt. Nach einer allgemeinen Einleitung schließen sich die Abschnitte "Frühling und Sommer", "Herbst und Winter" sowie "Besonders fein!" an. Ich finde es sehr praktisch, die Rezepte übersichtlich nach Jahreszeiten geordnet vorzufinden, und im dritten Kapitel haben die Autoren dann Cookies mit besonderen Zutaten und Kombinationen zusammengetragen.
Da findet man im Kapitel "Frühling und Sommer" so leckere Zusammenstellungen wie "Orange-Ricotta-Cookies", "Schoko-Himbeer-Cookies" oder "Passionsfrucht-Mango-Cookies". Der Abschnitt für Herbst und Winter hat ebenfalls tolle Kombinationen zu bieten, da entdeckt man "Chai-Espresso-Cookies", "Nougat-Cookies" oder "Pflaume-Dinkel-Cookies". 
Unter der Überschrift "Besonders fein" kann man interessante Kreationen, wie "Erdnussbuttercookies", "Popcorn-Cookies" oder "Matcha-Aprikose-Cookies" entdecken. Sogar ein pikantes Rezept für "Salzige Käse-Cookies" findet man hier, so dass man auch mal zum Gläschen Wein die passenden Cookies servieren kann. Die Rezepte sind übersichtlich aufgebaut und fast immer mit verführerischen Fotos ergänzt. Es gibt zu jedem Rezept ergänzende Tipps und Bemerkungen, so dass man auch viele Variationsmöglichkeiten hat. Auch ein Rezept für "Klassiker" ist vorhanden, und bald wird man seine eigenen Cookies zusammenstellen oder vorhandene Rezepte abändern bzw. ergänzen.


Mein bisheriger Favorit sind die "Amaretto-Mandel-Cookies", die besonders lecker und aromatisch zusammen mit einem Gläschen Mandellikör schmecken.
Die Backform aus Silikon ist unkompliziert, leicht zu reinigen und mit guten Backeigenschaften. Ich bin begeistert von diesem schönen Set, denn viele Zutaten für Cookies hat man oft schon im Haus, so dass man mit diesem Buch und der dazu gehörigen Form gleich loslegen kann. Ich finde die Idee, ein Backbuch mit der passenden Form anzubieten, immer wieder toll.

Dieses Buch wurde mir kostenfrei und unverbindlich zur Rezension überlassen. Vielen Dank dafür an den Südwest-Verlag

Mittwoch, 28. Oktober 2015

A Tavola! - Christian Henze


Ich liebe die italienische Küche, und mit dieser Begeisterung bin ich ganz sicher nicht allein. Auch Christian Henze mag sie sehr, und das zeigt er ausgiebig in seinem neuen Kochbuch „A Tavola!“

Hier praktiziert er die echte Cucina Italiana für zu Hause. Mit seinen vielfältigen Rezepten kann man sich südliches Flair und viele italienische Genussmomente ins eigene Heim holen, und es geht ganz leicht, wie die Anregungen und Rezepte beweisen.
Das 175 Seiten starke Buch im Format 25,5 x 21,5 cm ist in sieben große Kapitel aufgeteilt, das wären:
Antipasti, Pasta, Pizza, Gemüse, Fisch, Fleischgerichte und Dessert. Auch das Register am Ende des Buches ist so aufgeteilt, und innerhalb eines Kapitels sind hier die Rezepte alphabetisch geordnet. Ich finde diese Ordnung sehr übersichtlich, und da alle Rezeptbezeichnungen auf eine Seite passen, findet man sehr schnell das Gewünschte.
Das Buch ist reich bebildert, denn es gibt nicht nur zu jedem einzelnen Gericht ein aufschlussreiches Foto, sondern dazwischen findet man auch einige stimmungsvolle Aufnahmen, die italienische Lebensart vermitteln. Schon das Durchblättern macht richtig Lust auf Kochen und Genießen.
Es gibt viele traditionelle Rezepte, die in einem italienischen Kochbuch einfach nicht fehlen dürfen. So erfährt man im Kapitel „Vorspeisen“, wie man eine richtig leckere Tomatensuppe zubereitet.  

Spaghetti al Ragú habe ich gleich ausprobiert, und der Aufwand, die Nudelsoße zwei Stunden köcheln zu lassen hat sich gelohnt, denn das Ergebnis war ausgesprochen lecker. Bisher habe ich diese Nudelsoße auch noch nie mit Steinpilzen zubereitet, wie es hier im Rezept von Christian Henze angegeben ist. Der erste Versuch hat mich aber gleich überzeugt, und ich werde dieses Gericht nun immer mit den aromatischen Pilzen zubereiten.



In Sachen „Pizza“ hat der Koch viele tolle Anregungen, und besonders seine „Gourmet-Pizza hoch 2“ klingt sehr interessant. Die Idee, den meist „ungeliebten“, weil trockenen Pizzarand separat mit einem Dip zu servieren, ist geradezu genial. Aber auch weitere Varianten, wie die „Weiße Lachspizza mit Mascarpone“ oder die „Kartoffelpizza mit Thunfisch“ klingen sehr schmackhaft.
Auch das Kapitel „Gemüse“ hat viel Leckeres zu bieten. Hier stehen beispielsweise die „Gorgonzola-Gnocci mit Kopfsalat-Creme“ ganz oben auf meinem Kochplan. Auch die Balsamicolinsen möchte ich unbedingt bald ausprobieren.

Bereits nachgekocht und für sehr gut befunden habe ich das „Omelett mit gebratenem Fenchel und Feigen“. Ich muss gestehen, auf die Kombination Fenchel und Feigen wäre ich nie gekommen. So war ich anfangs ein wenig skeptisch, aber auch neugierig. Und das Ergebnis ist so lecker; es hat mich absolut begeistert. Dieses Gericht wird es sicher häufiger bei uns geben, gerade jetzt, wo überall in den Geschäften frische Feigen angeboten werden.





Auch in den Kapiteln über Fisch und Fleisch habe ich schon einiges gefunden, was ich ganz sicher probieren werde, angefangen von „Ofenlachs Siciliana mit Pilzen“ über „Gegrillte Scampi mit Limoncello-Mayonnaise“ bis hin zum „geschmorten Barolohähnchen“ und den „Salsicciaspießen mit Speck und Kräutern“.
Die verführerischen Fotos lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die süße Krönung eines italienischen Essens ist natürlich das Dessert. Hier warten so verführerische Leckereien wie „Panna cotta mit Lavendel und Pistazien“ oder „Schokoladenkuchen mit Amarettosahne“ darauf, entdeckt zu werden. Da für mich ein kleiner italienischer Kaffee nach dem Essen unverzichtbar ist, habe ich im „Geeisten Espresso mit Milchschaum“ meinen persönlichen Dolce-Favoriten gefunden.

Fazit: Dies ist ein Kochbuch, das Spaß und Appetit macht. Alle Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, waren leicht durchführbar und sehr gelungen. Auf die Angaben im Buch kann man sich verlassen, und alle erklärten Arbeitsschritte sind gut beschrieben und nachvollziehbar. Egal ob für eine große Runde oder für den kleinen Familienkreis, hier findet man für jede Gelegenheit die passenden Anregungen, um einfach und schnell die echte Cucina Italiana ins eigene Heim zu holen.


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Bayerisch al dente - Alfons Schuhbeck


Alfons Schuhbeck: Meine Küche mit italienischem Biss

Die bayerische und die italienische Küche sind ja eigentlich sehr unterschiedlich, sowohl von der Zubereitung her als auch von den Zutaten, aber wenn diese beiden eine Liaison eingehen und das unter der Obhut von Alfons Schuhbeck, dann kommt etwas Besonderes, "Gschmackiges" dabei heraus.

Die neue Fernsehsendung meines bayerischen Lieblingskochs heißt 
"Bayerisch al dente", und hier geht es um das Begleitbuch zur Sendung.
Alfons Schuhbeck zeigt hier zum Teil sehr außergewöhnliche, interessante Verbindungen. Da gibt es mal keinen "Strammen Max", sondern einen "Strammen Massimo", und der ist schon ein kleines kulinarisches Kunstwerk, denn Schuhbecks Kreation ist nicht einfach eine Scheibe Brot mit Schinken und Spiegelei, sondern sein "Strammer Massimo" hat eine feine Brätfüllung mit Steinpilzen zwischen zwei Brotscheiben, und das ganze wird mit gebratenem Gemüse und einem feinen Kräuter-Joghurt-Dip angerichtet. Da treffen sich bayerische Senfgurken und Perlzwiebeln mit grünen Spargelspitzen und mediterranen Zucchini in gelb und grün, gekrönt von einem zierlichen Wachtelei.

Weitere Vorspeisen, die ich schon auf meine To-Do-Liste gesetzt habe, sind "Obazda 'O sole mio' mit Grissini und Radieserlsalat", welcher nicht nur mit Camembert, sondern hier ganz italienisch mit Gorgonzola zubereitet wird, oder "Bruschetta mit Leberwurst-Ricotta-Aufstrich", wo auch schwarze Oliven, Sardellenfilets und Kapern mit von der Partie sind.

Das Buch ist gemäß der Speisenfolge eines Menüs aufgebaut, und so kommen nach den Vorspeisen, Brotzeiten und Salaten im zweiten Kapitel die Suppen, kleinen Gerichte und Nudeln. 
Auch hier möchte ich einige Beispiele nennen, deren originelle Namen einem schon bei der Vorstellung das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Wie wäre es beispielsweise mal mit einem "Bohneneintopf 'Rosengarten' mit Wirsing und Salsicce", oder vielleicht eine kleine Kostprobe von "Ravioli 'Cosa Nostra' mit Blutwurst".

Weiter geht es mit dem nächsten Gang. Die Hauptgerichte sind in zwei große Kapitel eingeteilt, da ist einmal "Fisch und Meeresfrüchte", wo so klangvolle Namen wie "Forelle 'Azzuro' auf Kartoffelgemüse" oder "Zander 'Verdi' in Parmaschinken mit Kartoffel-Zitronen-Püree verlocken, und im Kapitel Fleisch und Geflügel zeigen Gerichte wie "Alt-Münchner Kalbsbrust mit Ciabatta-Tomaten-Füllung", wie genial sich die italienische mit der bayerischen Küche verbinden lässt.

Ich habe kürzlich die Kalbsleber "Gondoliere-Art" mit Garnelen und Graupenrisotto ausprobiert und war begeistert. Das Gericht wird aus richtig toll aufeinander abgestimmten Zutaten bereitet, deren Beschaffung gar nicht aufwändig war. Eigentlich hatte ich bis auf die Leber alles im Haus. 
Das einzige, was ich bedaure, ist, dass es in dem schönen und vielseitigen Kochbuch nicht zu jedem Rezept ein Foto gibt, denn ich schaue mir immer gerne schöne, neue und originelle Dekorationsvorschläge an. Daher musste ich improvisieren und habe es so angerichtet, wie im Rezept beschrieben. Schuhbecks Original konnte ich dann am vergangenen Sonntag betrachten, denn da hat er unter anderem die Kalbsleber in seiner Sendung vorgestellt.
Auf der Seite des Bayerischen Fernsehens findet man zu diesem Buch eine ganze Bildergalerie und immer auch einige Rezepte.


Wie heißt es so schön? "Süßes schließt den Magen", und bei einem richtig guten Menü darf natürlich das Dessert nicht fehlen. In diesem letzten Kapitel gibt es noch einmal Verführung pur, denn den "Bayerischen Creme-Törtchen 'Capri'" kann man wohl nicht lange widerstehen, so schön sehen die aus. Sicher lohnt es sich auch, einen "Kaiserschmarren 'Julius Cäsar' mit Pfirsich und Granatapfel" zu probieren. Ein wenig skeptisch bin ich noch beim "Weißbieramisu mit Ingwer", das kann ich mir momentan so gar nicht vorstellen. Aber ich bin mir sicher, dass ich es bald ausprobieren werde, denn es lässt mir keine Ruhe, und ich will unbedingt wissen, wie das schmeckt. 

Am Schluss dieses 121 Seiten starken Kochbuches findet man ein alphabetisches Register und kann sich in der Übersicht die illustren Namen noch einmal quasi auf der Zunge zergehen lassen.
Alles in allem ist Schuhbecks neues Buch, ebenso wie die dazu gehörige Sendung, sehr gelungen und inspirierend, und ich werde sicher noch viele der leckeren Rezepte mit den lustigen und originellen Namen ausprobieren.

Dieses Buch wurde mir  kostenfrei und unverbindlich zur Rezension überlassen, vielen Dank dafür an den ZS-Verlag.



Montag, 22. Juni 2015

Mein Blaubeersommer – Rezepte zum Verlieben

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Vor ca. einem Jahr habe ich den Roman “Der Sommer der Blaubeeren” von Mary Simses gelesen und rezensiert. Zum Buch gab es eine Aktion des Verlags, indem die Leser gebeten wurden, ihre liebsten Rezepte mit Blaubeeren einzuschicken. Viele sind dieser Bitte nachgekommen, und aus all diesen vielfältigen Rezepten wurde nun ein Koch- und Backbuch.

Die aromatischen kleinen Beeren haben eine Hauptrolle darin bekommen, denn jedes der enthaltenen Rezepte enthält Blaubeeren bzw. Heidelbeeren, wie sie ja auch genannt werden. Da ich ein großer Blaubeer-Fan bin, hat mich diese Rezeptsammlung gleich angesprochen, und ich habe gerne einige der Rezepte ausprobiert.

Aber erst einmal möchte ich ein wenig näher auf die Gestaltung des Buches eingehen. Zum Einstieg erfährt man viel Wissenswertes über die Beeren und ihre Verwendung, denn sie sind nicht nur unglaublich lecker, sondern können als Hausmittel bei diversen gesundheitlichen Beschwerden genutzt werden. Die vitaminreichen Früchte sind für vieles gut und verdienen eine sorgfältige Behandlung. Nach dieser interessanten Informationsseite geht es gleich ans Praktische.

Auf 76 Seiten werden 33 Rezepte präsentiert, die alle zum Nachkochen bzw. Nachbacken einladen, denn sie sind wunderschön mit vielen Farbfotos in Szene gesetzt. Schon beim Betrachten kann man nicht widerstehen, denn es läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Es ist faszinierend, wie vielseitig die kleinen Beeren sind, denn man findet nicht nur viele tolle Kuchen und Torten, Kaltschalen, Desserts und süße Aufläufe im Buch, sondern es gibt auch einiges für den herzhaften Beerenhunger zu entdecken. Neben Salatrezepten wären da auch ein delikates Blaubeer-Chutney und eine Blaubeermarinade für Grillfleisch zu nennen. Den großen Anteil nehmen jedoch die süßen Gerichte ein. Da gibt es sowohl einfache Rezepte, die schnell umgesetzt sind, wie beispielsweise die Blaubeer-Pfannkuchen oder die Kaltschale, aber auch etwas aufwändigere Leckereien, wie  die Vielschichtentorte oder eine Blaubeer-Käsesahne mit Lavendel, sind zu entdecken. Auch kann man Eis selber machen und in Form von kleinen Gugelhupfen oder Sandwich auf den Tisch bringen. Liebhaber fruchtig-spritziger Sommergetränke kommen mit den Rezepten für Cocktails oder Smoothies auf ihre Kosten. Jetzt ist gerade die beste Beerenzeit, und ich konnte der Verlockung nicht widersehen, einige der Rezepte gleich auszuprobieren.

Als Einstieg in meinen persönlichen Blaubeersommer habe ich den Käsekuchen mit Rum gewählt.  Das Ergebnis war lecker, süß-aromatisch und unglaublich saftig. Ich habe mich genau nach der angegebenen Backzeit gerichtet, werde beim nächsten Mal aber ungefähr für das letzte Drittel der Zeit die Oberfläche abdecken, damit der Kuchen etwas heller bleibt, was einfach schöner aussieht.

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Die “Blitztorte Heidelbeerparadies” ist super schnell und einfach gemacht und schmeckt wirklich paradiesisch lecker. Man kann diese schnelle Torte mit frischen oder mit Beeren aus dem Glas zubereiten. Auf dem Foto im Buch wurden Beeren aus dem Glas verwendet, ich habe die Variante mit frischen Früchten ausprobiert. Sowohl optisch als auch geschmacklich hat man hier zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse. Mit frischen Beeren war die Torte sehr lecker, und ich bin gespannt auf die andere Variante, die ich demnächst unbedingt ebenfalls ausprobieren möchte. Die ganze Familie war begeistert, und das Rezept ist sofort in die persönliche Hitliste meiner zehn Lieblingskuchen bzw. –torten aufgestiegen.

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Das dritte Rezept im Bunde ist für mich die Amaretto-Mascarponecreme. Sie ist super schnell zubereitet und schmeckt toll. Mit wenig Aufwand kann man hier auch für eine größere Tischrunde ein attraktives und wohlschmeckendes Dessert zubereiten.

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Damit ist mein persönlicher Blaubeersommer noch lange nicht zu Ende, denn die dunklen Beeren locken momentan überall auf den Märkten. Ich werde auf jeden Fall demnächst eine Blaubeermarmelade kochen, denn das ist der liebste Fruchtaufstrich meiner Familie. Sehr interessant klingt hier auch der Schokoladen-Blaubeeraufstrich, den ich auf jeden Fall ausprobieren möchte. Meine bisherigen Ergebnisse haben mich überzeugt,und ich greife sicher auch in Zukunft immer wieder gerne zu dem schönen Kochbuch mit Rezepten rund um meine Lieblingsbeeren.

5sterne

Freitag, 5. Juni 2015

Natürlich schön und ausgeglichen – Stacey Dugliss-Wesselmann

Produkte für Kosmetik und Wellness sollten für mich so natürlich wie möglich sein. Da ich vor Jahren schon ein paar sehr unangenehme Erfahrungen mit konventioneller Kosmetik gemacht habe, weil ich manche Inhaltsstoffe nicht vertragen habe, achte ich sehr auf die INCI-Listen und greife idealerweise zu Naturkosmetik. Wenn ich ein Produkt nicht so kaufen kann, wie ich es mir wünsche, mache ich es mir auch schon mal gerne selbst.
Daher kam mir das im Frühling erschienene Buch “Natürlich schön und ausgeglichen” gerade recht, da ich immer gerne mal etwas Neues ausprobiere. Das Buch enthält über 100 Rezepte und ist für mich eine wahre Fundgrube.

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Im ersten Teil des Buches vermittelt die Autorin jede Menge an theoretischem Grundwissen zur Herstellung von Salben und Cremes, zu den Inhaltsstoffen und zur Grundausstattung. Es gibt ausführliche Listen zu allen möglichen Themen, über die man vorab Bescheid wissen sollte, beispielsweise wird auch auf schädliche Inhaltsstoffe aufmerksam gemacht und erklärt, wieso man sie meiden sollte.

Eine einzige kritische Anmerkung habe ich bezüglich der Zutatenlisten: Die Autorin empfiehlt nämlich in einigen ihrer Rezepte die Verwendung von Borax. Ich kenne dieses Pulver noch von meinen Großeltern, bei denen eine Dose davon immer im Badezimmerschrank zu finden war. Damals wurde es vielfach zur Körperpflege und im Haushalt verwendet. Auch in älteren Büchern über Naturkosmetik ist noch öfter von diesem Stoff die Rede. Aber Borax ist in der letzten Zeit ziemlich in die Kritik geraten und darf in Deutschland gar nicht mehr an Privathaushalte verkauft werden. Umso mehr wundert mich, dass es hier im Buch noch Verwendung findet. Aber glücklicherweise gibt es im Anhang eine Liste mit alternativen Vorschlägen, wenn man den einen oder anderen Rohstoff austauschen möchte, und es ist hier eben auch wie bei allen Ratgebern, man sollte immer kritisch bleiben und sich intensiv mit der Materie befassen, dann kann man für sich selbst entscheiden, was man annehmen und was man lieber weglassen möchte.

Ätherische Öle oder auch Kräuter (frisch oder getrocknet) können einerseits wunderbare Zusätze für selbst gemachte Cremes oder Lotionen sein, aber sie entfalten ihren Nutzen auch oft schon nur durch ihren Duft und können gut in der Aromalampe eingesetzt werden. Auch hierfür erhält man in diesem Buch reichlich Tipps für die Verwendung. Aber auch Ratschläge, was man lieber meiden bzw. was man bei Kindern oder in der Schwangerschaft nicht verwenden sollte, sind jeweils bei den entsprechenden Kapiteln übersichtlich dargestellt.
Umfangreich und ausführlich ist auch das Kapitel über pflanzliche Öle oder Fette und ihre Wirkung sowie Einsatzmöglichkeiten. Es schließen sich Erklärungen zu sonstigen Inhaltsstoffen und zur Konservierung an. Auch warnende Hinweise zur sicheren Verwendung und zum Umgang mit den diversen Inhaltsstoffen gibt es hier, denn auch Naturprodukte können allergische Reaktionen auslösen, darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man sich ans Selbstrühren macht.
Anschließend wird gezeigt, welche Grundausstattung man an Gerätschaften und Behältern benötigt, und dann geht es bereits zu den grundlegenden Herstellungsverfahren. Reichlich bebildert werden Kräuteraufgüsse, Tinkturen und Salben erklärt, aber nicht nur Produkte für die Schönheitspflege, sondern auch Kräuterhonig und Sirup werden hier gezeigt.

Im zweiten Teil findet man eine Vielfalt an Rezepten, die sich eigentlich alle einfach nacharbeiten lassen und oft mit nur wenigen und leicht erhältlichen Zutaten auskommen. Um die richtige Auswahl an Rohstoffen für sich treffen zu können, sollte man aber auch etwas über die eigene Haut und ihre Bedürfnisse wissen. Bevor man sich eine Creme selbst rührt, muss man zuerst einmal seinen Hauttyp bestimmen. Auch dazu gibt es einen Leitfaden im Buch, der durch allgemeine Hinweise ergänzt wird, was man sonst noch für eine schöne und gesunde Haut tun kann. Es sind oft ganz einfache aber wirkungsvolle Maßnahmen, und viele Hilfsmittel dafür findet man direkt in der eigenen Küche. Das A und O der Hautpflege ist die richtige Reinigung. Darum widmet die Autorin einen umfangreichen Abschnitt diesem ersten Pflegeschritt und den benötigten Reinigungslotionen, Peelings, Tonics und anderen Produkten. Auch auf problematische Fälle, beispielsweise die Behandlung von Akne und Mitessern oder der Umgang mit Neurodermitis oder geschädigter Haut, werden angesprochen. Dazu kommt auch die Schönheitspflege von innen, denn nicht nur äußerliche Einwirkungen beeinflussen das Hautbild. Kleine Wehwehchen können das Allgemeinbefinden sehr beeinträchtigen, und so ist es hilfreich, eine Auswahl an Mischungen für Kräutertees und Tinkturen im Buch vorzufinden, beispielsweise ein “Anti-Stress-Tee”, ein “Gute-Nacht-Tee” oder eine “Schönheits-Tinktur”, die alle zum Wohlbefinden beitragen.
Ob Salben, Packungen oder Kompressen, ob Dampfinhalation, entspannende Badezusätze oder Massageöl, für alles ist ein Kraut gewachsen und die Herstellung wird sehr detailliert und mit vielen Fotos erklärt. Sogar eigener Hustensirup oder Halsbonbons lassen sich hier nach den Rezepten ganz unkompliziert nacharbeiten. Aber auch die Körper- und Haarpflege kommen nicht zu kurz, und sogar an die Haushaltsreinigung wurde gedacht, denn es finden sich hier auch ein paar Anleitungen für Teppichdeo, Fliegenabwehr und vieles mehr.
Abschließend gibt es noch Empfehlungen für die vier Jahreszeiten, wo Rezepte vorgestellt werden, die man mit Früchten aus saisonaler Ernte oder vom Wochenmarkt ausführen kann.
Übersichten mit Begriffserklärungen, alternativen Zutaten und Dosierungsanleitungen runden das schöne Buch gelungen ab.

Anschließend möchte ich euch meine ersten Rühr-Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.
Einen Kokos-Körperbalsam habe ich gerührt, der nur aus pflanzlichen Ölen und Fetten besteht und daher sehr reichlich pflegt und ganz ohne Konservierung auskommt, da er keine Wasserphase enthält. Das enthaltene Kokosöl duftet, zusammen mit ätherischem Orangenöl und etwas Ingwer, sehr lecker, und der Balsam fühlt sich angenehm kühl auf der Haut an. Damit werden auch raue Hautstellen, wie Ellenbogen, Schienbeine oder Fersen, wieder schön zart und weich.
Das Creme-Deodorant habe ich in Stiftform gegossen, und es lässt sich auf diese Weise praktisch und einfach anwenden. Es wirkt hervorragend, und was mir besonders wichtig ist, es ist sehr gut verträglich. Ich habe oft sogar bei Naturkosmetik-Deos meine Probleme, besonders wenn sie Alkohol enthalten. Dieses hier vertrage ich wunderbar und werde es mir sicher immer wieder rühren. 
Selbstgerührtes
Das Lavendel-Aloe-Spray ist ein wundervolles Körperspray, das die Haut befeuchtet und auch kühlt. Im Sommer stelle ich den Flacon gerne in den Kühlschrank, und das Spray ist eine wahre Wohltat und besonders nach dem Aufenthalt in der Sonne zu empfehlen, da es die Haut sehr schön beruhigt. Ein weiteres Highlight unter den Rezepten ist für mich das Trockenshampoo. Mit nur wenig Aufwand ist es schnell gemischt und hilft, die Haarwäsche auch mal einen Tag hinauszuzögern oder die Frisur zwischendurch aufzufrischen, wenn’s mal schnell gehen muss. Im Gegensatz zu vielen käuflichen Trockenshampoos, die meist auch noch in einer Spraydose mit Treibgas angeboten werden, lässt sich dieses viel feiner dosieren und auftragen, und es hinterlässt keinen Grauschleier auf dem Haar, was ich besonders toll finde.
Auch für meine “innere Pflege” habe ich schon gesorgt und mir den Entspannungstee aus dem Jahreszeiten-Kapitel zubereitet. Es gäbe noch so viel über das Buch zu erzählen, und es gibt noch so viele Rezepte, die ich ausprobieren möchte! Ich kann diesen umfangreichen und vielfältigen Ratgeber sehr empfehlen.

Montag, 4. Mai 2015

Echt Gemüse – Über 100 kreative Rezepte von Michaela Baur

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Ein Kochbuch, in dem es hauptsächlich um Gemüse geht, wobei Fleisch und Fisch zur kleinen aber feinen Beilage werden, ist genau nach meinem Geschmack. Darum hat mich der Titel und die Kurzbeschreibung des Buches “Echt Gemüse” aus dem Verlagshaus Zabert Sandmann gleich neugierig gemacht.

Den Einstieg in die Materie findet man über kleine Steckbriefe zu vielen Gemüsesorten. Neben Gewohntem und Vertrautem gibt es hier auch viele exotische Gemüse zu entdecken, von denen man sicher nicht jeden Tag etwas in der Küche verarbeitet, manches vielleicht bisher noch gar nicht probiert hat. Die kurzen, überschaubaren Beschreibungen bieten wertvolle Informationen und bauen Berührungsängste ab, denn mit dem richtigen Wissen ist es auch ganz einfach, mit Süßkartoffeln, Artischocken & Co. etwas Leckeres zu zaubern. Ein Saisonkalender gibt wichtige Hinweise, was man wann besonders frisch und günstig erwerben kann. Die Autorin legt bei ihren Gerichten Wert auf Vielfalt und Frische, wobei sie regional angebotene Produkte bevorzugt, dabei aber mit exotischem Gemüse, das bei uns nicht wächst, für bunte Abwechslung sorgt. Ihre großzügig und ansprechend bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen Lust darauf, die gezeigten Gerichte nachzukochen.

Der Hauptteil gliedert die Rezepte in folgende Kategorien:

  • Salate, Snacks und kleine Gerichte
  • Dips und Brotaufstriche
  • Suppen und Saucen
  • Gemüse aus der Pfanne
  • Gemüse aus dem Topf
  • Gemüse aus dem Ofen

Daran schließt sich ein alphabetisches Rezeptregister an. Der Bildnachweis auf der letzten Seite informiert darüber, von wem die vielen tollen Fotos im Buch stammen, die einem schon beim Betrachten das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Folgende Rezepte habe ich bisher ausprobiert, und sie waren alle einfach und schnell zuzubereiten und sehr wohlschmeckend:

Gurkenschiffchen mit Gemüsequark und Kresse
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Gemüsebratlinge mit Senf-Dip
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Avocadosalat mit Putenecken
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Glasnudelsalat mit Spitzkohl und Flusskrebsen
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Besonders gut an der Aufmachung des Buches gefällt mir, dass jedem Rezept mindestens eine ganze Seite Platz eingeräumt ist und alle Gerichte auch sehr schön fotografiert und in Szene gesetzt sind. So kann man sich schon beim Durchblättern Geschmack holen und bekommt gleich Lust aufs Nachkochen. Da ich täglich für meine Familie frisch koche, wobei jeder seine speziellen Vorlieben hat (Tochter ist Vegetarierin, Mann isst gerne Fleisch, und ich selbst stehe irgendwo dazwischen), bieten sich hier tolle Möglichkeiten. Den Avocadosalat beispielsweise habe ich für meinen Mann und mich mit gebratenen Putenstreifen serviert, meine Tochter hat vegetarische Bratstreifen dazu bekommen. So lassen sich auch die Rezepte für alle verwenden und gegebenenfalls abwandeln, die nicht rein vegetarisch konzipiert sind. Bei vielen Gerichten findet man auch gute Tipps der Autorin, was man vielleicht abwandeln oder ergänzen, was man austauschen könnte. Für die Rezepte braucht man zwar frische, dabei aber nicht unbedingt exotische Zutaten. Die meisten Komponenten bekommt man auf dem Wochenmarkt oder in guten Lebensmittelmärkten.
Neben den bisher getesteten Gerichten hat das Buch noch sehr viele Rezepte zu bieten, die ich alle nach und nach ausprobieren möchte. Ich habe mir schon einiges notiert, was demnächst bei uns auf den Tisch kommt, das wären beispielsweise “Gefüllte Paprikaschoten mit Hirse”, “Spargelcannelloni mit Brunnenkressesauce” und “Bulgur-Mangold-Pilaw mit Paprika und Tomaten”, um nur einige der verführerischen Kombinationen zu nennen. Auf jeden Fall gibt es demnächst auch eines der leckeren Schaumsüppchen, wo ich mich wahrscheinlich für den “Kartoffel-Lauch-Cappuccino mit Muskatnuss” entscheide, denn diese Suppe sieht wirklich wie ein Cappucchino aus; sie wird in einer Kaffeetasse serviert und mit luftigem Milchschaum gekrönt. Auch bei den Brotaufstrichen ist für Abwechslung gesorgt. In diesem Kapitel findet man neben leckeren Bruschetta-Variationen und Gemüsequark auch so interessante Sachen wie Auberginencreme mit Petersilie und Nüssen oder Linsen-Radieschen-Aufstrich und vieles mehr. Bei den insgesamt über 100 Empfehlungen der Autorin ist sicher für jeden Geschmack etwas Geeignetes dabei. Aus meiner Küche kann ich mir dieses schöne Kochbuch jedenfalls schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr wegdenken.

5sterne

Montag, 30. März 2015

"Rock-the-Kitchen", die Gewinner stehen fest


Soeben habe ich die Gewinner meines Oster-Vorfreude-Gewinnspiels ermittelt.
Folgende drei in der "Fruitmachine" gelb markierten Teilnehmer dürfen sich über je ein Exemplar  "Rockthekitchen" freuen, herzlichen Glückwunsch!


Ich habe die Adressen bereits für den Versand weitergeleitet. Mit etwas Glück erhaltet ihr euer Kochbuch vielleicht noch vor den Osterfeiertagen.
Ich wünsche euch ganz viel Freude damit. Alle, die heute nicht dabei sind, nicht traurig sein, denn das nächste Gewinnspiel ist schon in Planung.

Mittwoch, 18. März 2015

Klusis Oster-Vorfreude-Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben! Ja, ich gestehe, dass ich dieses Blog in den letzten Wochen vernachlässigt habe. Das liegt daran, dass ich in letzter Zeit kaum zum Handarbeiten und Basteln komme. Aber heute habe ich ein besonderes “Schmankerl” für euch. Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, dass ich im Herbst vergangenen Jahres ein Koch- und Backbuch vorgestellt habe. Ich verlinke euch mal meinen Beitrag dazu, denn dort könnt ihr euch schon ein wenig Geschmack holen : Rockthekitchen von Sylvia Reiter

Nun stellt mir freundlicherweise  der Styria-Verlag drei Exemplare dieses schönen Buchs zur Verfügung, damit ich sie an euch verlosen kann. Auf dem Foto seht ihr mein Exemplar, und wer genau hinsieht, kann erkennen, dass ich ganz viele Haftnotizen im Buch angebracht habe, das sind alles Rezepte, die ich schon ausprobiert habe oder noch probieren möchte, denn das kann ich euch versprechen, es sind tolle Sachen dabei! 
rockthekitchen von Sylvia Reiter
Edition Styria
192 Seiten
ISBN: 978-3-99011-069-0
Und was müsst ihr tun, wenn ihr eines der drei Exemplare gewinnen wollt?
Jeder, der volljährig ist und eine Adresse in Deutschland oder Österreich hat, kann am Gewinnspiel teilnehmen, indem er das unten stehende Formular ausfüllt (in den Betreff bitte "Oster-Vorfreude"). Minderjährige benötigen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. 
Gerne möchte ich von euch wissen, was bei euch an Ostern nicht fehlen darf, ob ihr eine besondere, lieb gewonnene Tradition habt, ihr könnt mir aber auch euer Lieblingsrezept für die Ostertage verraten. Bitte schreibt mir etwas dazu ins Nachrichtenfeld. Ich freue mich auf eure Antworten.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 29. März 2015 um 23.59 Uhr. Alle Einsendungen, die ich bis dahin erhalte, kommen in die Verlosung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Am 30. März 2015 werde ich die drei Gewinner ziehen. Ich versichere hiermit, dass ich alle Adressen am Ende des Gewinnspiels lösche und nur die drei Anschriften der Gewinner an die Agentur Literaturtest weiterleite. Sie werden ausschließlich für den Versand der Bücher verwendet!

Und nun wünsche ich allen Teilnehmern viel Glück!!!