Freitag, 19. Dezember 2014

Anti-Stress Yoga / Petra Orzech

Weihnachten steht vor der Tür, und auch der Jahreswechsel ist nicht mehr weit. Den Beginn eines neuen Jahres nehmen viele Menschen zum Anlass, etwas in ihrem Leben zum Positiven zu verändern.
Für diesen Zweck ist die Kartenbox “Anti-Stress Yoga” von Petra Orzech bestens geeignet.

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Die Box ist aus stabiler Pappe und enthält insgesamt 74 Karten, davon 18 mit Rezepten und 56 mit Asanas in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
Die Kartenbox ist als Ergänzung zu Petra Orzechs Buch “Anti-Stress-Yoga” gedacht, kann aber auch gut für sich allein verwendet werden.

Mit Yogaübungen und der richtigen Ernährung kann man gegen den täglichen Stress und innere Unausgeglichenheit angehen, so schreibt die Autorin. Die Asanas sind zum Teil einfach auszuführen und jeweils sehr gut und ausführlich erklärt.Vieles davon lässt sich auch ohne Yoga-Erfahrung leicht umsetzen. Sehr schön für den Anfang eignen sich beispielsweise die “Achtsam-essen-Übung” oder die Atemlenkung oder die “Bienensummen-Atmung”. Diese Übungen haben etwas Meditatives; man kommt dabei zur Ruhe und kann schon nach wenigen Versuchen bzw. Ausführungen gute Erfolge erzielen.
Wie man die Box einsetzt, bleibt jedem Nutzer selbst überlassen. Man kann die Karten beispielsweise systematisch nacheinander nutzen und dabei die Übungen nach Schwierigkeitsgrad sortieren, oder man zieht täglich eine oder mehrere Karten und führt diese Asanas dann aus. Sicher spricht nichts dagegen, sich für den Anfang die liebsten Übungen, die einem besonders leicht fallen, herauszusuchen und sich eine Zeitlang darauf zu beschränken, bevor man sich an Schwieriges wagt.

Bei den Rezepten findet man ganz unterschiedliche Gerichte. Es sind viele vegetarische Rezepte dabei:
z. B. Blumenkohlsuppe mit Nussplätzchen, Tofubällchen auf Rahmchampignons, feuriges Gemüse mit roten Linsen und vieles mehr.
Auch 3 vegane Rezepte gibt es:
Nordafrikanische Tajine
Asiatischer Tofusalat und
Tofu-Gemüsepfanne aus dem Wok.
Aber es sind ebenso ein paar Gerichte mit Fleisch oder Fisch dabei:
z. B. Rindfleisch mit Austernpilzen und Zucchini,
Kichererbseneintopf mit Hähnchen oder
Lachsfilet mit fruchtigem Spinatsalat.
Und auch die süße “Seelennahrung” darf nicht fehlen:
beispielsweise Mirabellenclafoutis, Ricotta-Blaubeer-Krapfen oder Nashi-Birnen-Tiramisu.

Die Vielfalt hat mich überrascht, denn von Askese, womit man Yoga häufig verbindet, ist hier ganz und gar nichts zu spüren. Ich finde, diese kleine Box ist ein prima Einstieg und eine Möglichkeit, gute Vorsätze nicht nur zu fassen, sondern auch zu verwirklichen. Vielleicht sucht der eine oder andere noch eine kleine Geschenkidee, für eine gute Freundin oder einen anderen lieben Menschen. Da wäre die Box sicher auch prima geeignet, und natürlich darf man das eigene Wohlbefinden nicht vergessen, sondern kann sich selbst beschenken und mit der Box etwas Gutes tun.

Box und Buch sind im Systemed-Verlag erschienen und können dort auch direkt bezogen werden oder natürlich auch über den Buchhandel.

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