Sonntag, 22. Juni 2014

Whipped Shea Butter selbst gerührt

Da meine Haut stellenweise sehr trocken ist und ich lt. Hautarzt eine Neigung zu leichter Neurodermitis habe, die jedoch nicht so stark ist, dass ich medizinische Salben benutzen müsste, rühre ich mir für meine Zwecke eine sahnige Creme, die  meiner Haut richtig gut tut und ruppige Stellen schnell glättet. Seit langem hat sich für mich die "Whipped Shea" bewährt, d.h. eine luftig aufgeschlagene Sheabutter.

Es gibt für "Whipped Shea" jede Menge Anregungen, wenn man sich im Internet umsieht, denn diese "nahrhafte" und natürliche Pflege ist sehr beliebt. Hier habe ich euch mal meine persönlichen Favoriten zusammengestellt, was ich alles hineingebe.

Als Zutaten nehme ich 2/3 Shea und 1/3 Pflanzenöl, in diesem Fall habe ich Jojoba- und Arganöl gemischt, also sieht meine Zusammenstellung so aus:
100 Gramm Shea, 25 Gramm Jojobaöl und 25 Gramm Arganöl. 
Dazu kommen noch 10 Gramm Schwarzkümmelöl, da es meiner Haut besonders gut tut, noch 5 Gramm Borretschöl (man kann auch nur Borretschöl oder nur Schwarzkümmelöl nehmen, je nachdem was man lieber mag) 
und zuletzt noch 8 bis 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl.

Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, die Shea sollte schön weich sein. Ist sie noch zu fest, erwärme ich sie vorsichtig im Wasserbad, bis sie an den Rändern anfängt zu schmelzen. Auf keinen Fall darf sie zu stark erhitzt werden, denn sonst wird das Ergebnis grisselig. Alle Zutaten in einer Rührschüssel vorsichtig vermengen und dann mit dem Handrührgerät (höchste Stufe) kräftig aufschlagen. Ich stelle die Schüssel mit der Shea-Creme zwischendurch immer mal 10 Minuten in den Tiefkühler und schlage dann erneut auf. Das wiederhole ich ca. 3 bis 4 mal. Hat man anfangs eine ölige, gelbliche Masse, so wird die Shea durch das kräftige Aufschlagen richtig locker und weiß; sie bekommt eine ähnliche Konsistenz wie geschlagene Sahne.  Durch das Bearbeiten nimmt die Masse fast das doppelte Volumen an.
Da die Creme ausschließlich ölige Substanzen enthält, kann man auf eine Konservierung verzichten, was die "Whipped Shea" natürlich nochmal verträglicher macht.


Ich sammle ständig schöne Cremetöpfchen, so dass ich immer genügend Behälter habe, um meine selbst gerührte "Whipped Shea" abzufüllen. Nun habe ich wieder für eine Weile Vorrat.

Dienstag, 10. Juni 2014

Hausballerinas

Kürzlich habe ich ja berichtet, dass ich eine bunt gemischte Lieferung von der Wollfactory erhalten habe, für insgesamt drei verschiedene Handarbeiten.
Inzwischen ist das erste geplante Projekt fertig und bereits verschenkt.
Es sind gestrickt-gefilzte Hausballerinas, aus dieser grauen Strickfilzwolle:

Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 8, und das Ergebnis waren wieder mal "Elbkähne", mit einer Länge von 40 cm.

 Als Grundlage für die Schuhe habe ich eine Anleitung aus der Filati Home Nr. 42 genommen. (Aus dem gleichen Heft habe ich erst vor einiger Zeit die weißen Babyschuhe aus diesem Beitrag gestrickt, und es sind noch weitere interessante Anleitungen im Heft, die ich gerne nacharbeiten möchte).  Die fertig gestrickten Teile habe ich in der Waschmaschine bei 40°C im Vollwaschgang, mit flüssigem Vollwaschmittel verfilzt und anschließend in Form gebracht und, über Schuhspanner gezogen, trocknen lassen.


Das Ergebnis gefällt mir gut, und ich werde diese Anleitung wahrscheinlich noch öfter verwenden, denn die Form wird hiermit etwas zierlicher als bei anderen Puschen.


Mit kleinen Satinschleifen verziert und in einem hübschen Karton verpackt haben die Hausschuhe inzwischen ihre künftige Trägerin erreicht, und wie ich hörte, gefallen und passen sie perfekt.