Freitag, 21. September 2012

Ein typisches Herbstgericht

Heute gab es bei uns Zwiebelkuchen. Ich habe ein Rezept gefunden, das ich unbedingt ausprobieren wollte.
Der Hefeteig lässt sich absolut super verarbeiten. Die Konsistenz ist toll, und man kann ihn wunderbar dünn ausrollen.
Hier der Teig, mit der noch flüssigen Masse, bevor das Blech in den Ofen kam:

Und so sah unser Zwiebelkuchen nach dem Backen aus:
 Die linke Hälfte ist, wie im Rezept angegeben, mit Frühstücksspeck, die rechte Seite ist vegetarisch. Beide haben sehr lecker geschmeckt, und das Rezept ist in meinen Stamm-Ordner gewandert, wo ich die Rezeptblätter aufbewahre, die ich häufiger benötige, denn es steht fest, dass dieser Zwiebelkuchen künftig häufiger auf den Tisch kommt, denn er war genau so, wie wir ihn alle gerne essen. 
Ich kann dieses Rezept nur wärmstens empfehlen! 
Ein guter Federweißer durfte natürlich nicht fehlen.  Ach ja, auf dem Foto fehlt noch der frische Schnittlauch, den habe ich erst beim Servieren darüber gestreut. 
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich den Herbst liebe, mit allem was dazu gehört? ;-)

Samstag, 1. September 2012

Holunder 2012 - zweite Runde

Auch heuer habe ich wieder unsere heiß geliebte Holunder-Apfel-Marmelade gemacht. Gestern waren Tochter und ich Beeren pflücken. Die Luft roch schon richtig herbstlich. An "unserem" Holunderstrauch angekommen, mussten wir feststellen, dass sich die Vögel schon kräftig bedient hatten. Aber für eine Portion Marmelade konnte ich dann doch noch genügend Beeren sammeln. Ein Spankörbchen voll Holunderbeeren hat ca. 600 ml Saft ergeben. So kleine Mengen entsafte ich immer im Schnellkochtopf.
Das geht einfach und schnell: Laut Beschreibung ist das Entsaften nur im 7-Liter-Topf möglich, aber ich habe eine Technik entwickelt, wie es auch im 5-Liter-Topf klappt. Normalerweise müsste man alle drei Einsätze im Topf übereinander stellen (ganz unten den Steg, darüber den ungelochten Einsatz und obendrauf den gelochten Einsatz mit den Beeren). Beim 5-Liter-Topf reicht der Platz nur für die beiden Einsätze (ungelocht und gelocht), und als Ersatz für den Steg lege ich ganz unten ein Ausstechförmchen aus Metall hinein. Das ist viel flacher als der Steg, erfüllt aber seinen Zweck, damit man genügend Platz hat, unten in den Topf noch Wasser zu füllen. Man füllt also ca. 3/4 Liter Wasser in den Schnellkochtopf, gibt dann die Einsätze 'rein, in der von mir genannten Reihenfolge. Die Beeren kommen in den gelochten Einsatz, und der Saft tropft dann in den ungelochten Einsatz darunter. Schnellkochtopf verschließen und erhitzen. Wenn der zweite Ring erreicht ist, ca. 15 Minuten kochen lassen. In dieser Zeit werden die Früchte entsaftet. Entweder gleich anschließend oder auch am folgenden Tag kann man den Saft dann weiter verarbeiten.

Mein Marmeladenrezept habe ich schon im vergangenen Jahr gepostet. Ihr könnt es hier finden: