Donnerstag, 23. August 2012

Schokolade aufs Brot


Dafür lasse ich neuerdings sogar die berühmte Nuss-Nougat-Creme, die mit "N" anfängt und mit "A" aufhört, links liegen. Ich habe eine Schokoladencreme selbst gerührt, das geht super einfach und schmeckt sehr lecker.
Bei Chefkoch entdeckt und nach meinem Geschmack abgewandelt:
Schokocreme:
Zutaten:
200 Gramm Vollmilchschokolade
100 ml Magermilch
70 Gramm Butter

Alle Zutaten langsam im Wasserbad schmelzen, mit dem Handrührgerät cremig schlagen, bis alles schön emulgiert, in Gläser oder Dosen füllen und im Kühlschrank erkalten lassen.
Auch frisch aus dem Kühlschrank ist die Schokocreme richtig schön streichfähig und lässt sich wunderbar auf Brot oder Brötchen verteilen.


Montag, 20. August 2012

Joghurt - selbst gemacht

Mein Krups Joghurtbereiter ist eines der ältesten Elektrogeräte in meinem Haushalt. Das Gerät leistet mir schon fast 30 Jahre treue Dienste und ist regelmäßig im Einsatz, denn selbst gemachtes Joghurt schmeckt der ganzen Familie besonders gut.

Ich setze mein Joghurt folgendermaßen an:
1 Liter H-Milch 3,5 % Fett und ein Becher Naturjoghurt, ebenfalls 3,5 % Fett mit dem Schneebesen gut verrühren. Dazu gebe ich noch zwei Eßlöffel Magermilchpulver, das macht das Endprodukt fester. Wenn ich es gerade vorrätig habe, gebe ich noch zwei Eßlöffel Inulin oder Oligofructose dazu, geht aber auch ohne.
Diese Mischung verrühre ich gründlich und fülle sie in sechs Joghurtgläser, die ich wie Marmeladengläser vorher sterilisiere, damit sich keine falschen Keime einschmuggeln. An meinem Joghurtbereiter lässt sich die Zeit einstellen, bis maximal 14 Stunden. Wenn die Zutaten kalt sind, lasse ich die Mischung in den Gläsern auch die volle Zeit reifen. Sind Milch und Joghurt zimmerwarm, reichen auch 12 Stunden. Anschließend kommen die Gläser noch für ein paar Stunden zum Kühlen und Nachreifen in den Kühlschrank. Benutzt man als "Starterkultur" ein stichfestes Joghurt, erhält man auch ein stichfestes Ergebnis. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass es jedoch nur mit Vollmilch und Vollmilchjoghurt so richtig schön fest wird, und die Zugabe von Magermilchpulver ist ratsam. Benutzt man zum Ansetzen ein cremiges Joghurt, wird auch das Endprodukt cremig. Meist mache ich auf diese Weise nur Joghurt pur und gebe weitere Zutaten erst kurz vor dem Verzehr dazu.
 Lediglich Sirup habe ich bisher gleich zugegeben. Ich mache das meist so, dass ich einen Teil der Gläser mit der reinen Joghurtmasse befülle und für zwei oder drei Gläser noch Sirup nach persönlichen Vorlieben dazu gebe. Toll schmeckt beispielsweise die Zugabe von Cranberry-Sirup oder Granatapfelsirup.
 Bei der Dosierung bin ich eher sparsam, denn ich mag Joghurt nicht so süß. Darum ist natürlich auch die Färbung nur zart rosa. Diesmal ist mein Joghurt cremig geworden, da ich für den Ansatz ein cremiges Produkt gewählt hatte.

Ich habe auch schon Schoko-Joghurt ausprobiert, indem ich Instant-Kakao unter die Joghurtmasse gerührt habe, aber das hat sich sehr abgesetzt, und das Ergebnis war lange nicht so lecker wie gekauftes Schoko-Joghurt. Nun bin ich allerdings bei einer Bloggerin auf neue Inspirationen gestoßen, und dieses Rezept von ihr werde ich ganz sicher demnächst ausprobieren:

Auch in der herzhaften Küche ist Joghurt für mich unverzichtbar.
Ich nutze mein selbst hergestelltes Joghurt sehr gerne für Dressings oder kalte Suppen.
Als ich kürzlich ein Video über Joghurt und Frischkäse gesehen habe, ist mir ein vergessenes Rezept aus einem orientalischen Kochbuch wieder eingefallen:

Labneh oder Labaneh
Es handelt sich dabei um entwässertes Joghurt, das dann eine Konsistenz wie weicher Frischkäse hat.
Dafür gebe ich den Inhalt eines Joghurtbechers in ein Sieb, das ich vorher mit einem Stück Mull, Passiertuch oder auch Kaffeefilter ausgelegt habe. Man kann gleich Salz zugeben, aber es funktioniert auch ohne. Stellt man das so gefüllte Sieb in eine Schüssel und zugedeckt in den Kühlschrank, so fängt nach kurzer Zeit die Molke an, abzutropfen. Ich lasse die Masse über Nacht im Kühlschrank stehen, und am nächsten Tag habe ich meinen fertigen Joghurt-Käse und ein Glas Molke. Die trinke ich entweder pur, oder ich mische sie mit Fruchtsaft. Auch für die Schönheitspflege kann man sie gut weiter verwenden.

Den Joghurtkäse kann man noch ein wenig ausdrücken, und dann ist er schon servierfähig. Mit Salat angerichtet und mit kalt gepresstem Olivenöl und Kräutersalz gewürzt hat man einen leichten, leckeren Brotaufstrich. Auf dem Foto habe ich noch ein wenig Gewürzblüten-Zaubersalz von Sonnentor darübergestreut. Das macht sich dekorativ und ist gleichzeitig auch noch sehr schmackhaft. Ein ideales kleines Gericht für heiße Sommertage.


Donnerstag, 16. August 2012

Nun weiß ich es!

Kürzlich habe ich auf meinem Blog gefragt, ob jemand die Blumen kennt, die in meinem Balkonkasten wachsen: Klick Anscheinend sind sie wenig bekannt, aber die Sache hat mir keine Ruhe gelassen. Die Knospenform erinnert mich ein wenig an Fuchsien, aber auch an Weidenröschen. Mittlerweile bin ich fündig geworden, es handelt sich um Mandelröschen (Clarkia). Die Ähnlichkeit zu den beiden oben genannten Blumen ist gar nicht verwunderlich, denn alle gehören zur Familie der Nachtkerzengewächse.
Jedenfalls scheint das Mandelröschen früher ein häufiger Gast in Bauerngärten gewesen zu sein.
Da mein kleiner Blumenkasten ein richtiges "Schlaraffenland" für Schmetterlinge, Hummeln und Bienen darstellt, werde ich auf jeden Fall Samen von den Pflänzchen abnehmen und im nächsten Jahr wieder mein Glück versuchen. Nun bin ich gespannt, wie sich das bei diesen Blumen mit den Farben bei der Aussaat verhält, ob der Samen einer rosa Blume wirklich lauter rosa blühende Pflänzchen hervorbringt oder eher gemischt.

Mittwoch, 15. August 2012

Lavendelsirup

Da ich Lavendel in allen Darreichungsformen liebe, habe ich nun endlich selbst einen Lavendelsirup ausprobiert. Zwar habe ich viele Lavendelpflänzchen auf meinem Balkon, die sich überraschenderweise im vergangenen Winter ausgesät hatten, aber die sind alle noch recht klein und blühen noch nicht so üppig. Darum habe ich getrocknete Blüten der Vorjahresernte dafür benutzt.
Bei den Mengenangaben habe ich mich an diesem Rezept orientiert: Lavendelsirup
Zwar hat mein Sirup nicht die leuchtende Farbe erreicht wie auf den Fotos beim Rezept, aber wie ich gelesen habe, wurde dort zum Teil auch mit etwas Speisefarbe nachgeholfen ;-)
Sicher kommt es auch auf die Lavendelsorte an, die man benutzt. Er schmeckt auf jeden Fall ganz hervorragend, und ich werde mir heute Abend sicher ein Gläschen Lavendellimonade genehmigen.

Sonntag, 12. August 2012

Die Gewinner stehen fest

Hier nun endlich das Ergebnis meines Sommer-Gewinnspiels.
Ein dickes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.

Das Büchlein "Frühlingserwachen" von Marjolein Bastin hat
Ele gewonnen.

"Sommertraum", ebenfalls von Marjolein Bastin, geht an
Petra

Auf den immerwährenden, magnetischen Kalender, auch mit einem Motiv von Marjolein Bastin,
darf sich Andrea freuen

und der spannende Krimi, von der Autorin signiert, macht sich morgen auf die Reise zu
Elke.

Herzlichen Glückwunsch an alle vier Gewinner!

Donnerstag, 2. August 2012

Wer kennt sie?

Liebe Gäste und Leser(innen) meines Blogs. Heute brauche ich die Hilfe der Pflanzenkenner unter euch. Ich habe vor einigen Wochen ein Päckchen Samen geschenkt bekommen, lt. Aufschrift handelt es sich um Wildblumen, an denen sich Schmetterlinge ganz besonders erfreuen. Gespannt habe ich die Samen in einem Blumenkasten verteilt, und wie ihr seht, wuchert es kräftig. Es kommen auch regelmäßig Schmetterlinge, Hummeln und Schwebefliegen zu Besuch. Nun meine Frage an euch, kennt jemand diese Blumen und kann mir verraten, um welche Sorte es sich handelt? Die verschiedenen Farben sind wunderschön, und ich werde auf jeden Fall Samen davon sammeln, soweit die Pflanzen welchen ansetzen. Aber ich würde natürlich gerne wissen, was ich da auf meinem Balkon beherberge ;-)
Sind das vielleicht Weidenröschen? Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.