Samstag, 14. April 2012

Leckere Tortenträume 2



Nicht nur lecker sind die Tortenträume aus dem zweiten Rezeptband der Uplengener Landfrauen, sondern ich habe auch den Eindruck gewonnen, dass sie sich größtenteils ganz unkompliziert und ohne allzu großen Zeitaufwand realisieren lassen. Im vorliegenden Buch sind all die Rezepte versammelt, die im 2007 erschienenen Band 1 keinen Platz mehr gefunden haben. Schon beim ersten Durchblättern ist mir aufgefallen, dass die Zutatenlisten für die einzelnen Rezepte schön übersichtlich und nicht ellenlang sind. Auch kommen hauptsächlich gängige Lebensmittel zum Einsatz, die in fast jedem Einkaufsmarkt erhältlich sind. Dieser Aspekt ist für mich persönlich sehr wichtig, denn ich backe zwar gerne und viel, aber die Herstellung einer Torte darf für mich nicht zu aufwändig sein, das überlasse ich lieber den Konditoren. Mein Anspruch an ein gutes Backbuch ist, dass es leckere und attraktive Rezepte enthält, für deren Herstellung ich jedoch nicht mehrere Stunden in der Küche verbringen muss.
Der Aufbau ist, wie bei allen Bänden der "Leckeren Reihe", sehr übersichtlich. Jedes Rezept ist klar  gegliedert, beginnend mit der Zutatenliste, bei der man sofort sieht, was für welchen Teil der Torte gebraucht wird. Es folgt die genaue Erklärung der Zubereitung, und auf dem Farbfoto neben dem schriftlichen Teil kann man sich schon mal vorab Appetit holen. Ein extra Kapitel mit vielen Tipps gleich zu Beginn sorgt für wirklich gutes und sicheres Gelingen.
Lobend möchte ich noch anmerken, dass sich der Landwirtschaftsverlag für den praktischen Gebrauch in der Küche etwas  Besonderes ausgedacht hat. Das Buch hat, wie alle aus der Reihe, die praktische Ringbindung, die jedoch hier nun mit einem bedruckten Buchrücken kombiniert ist (man kann es gut auf meinem Foto oben erkennen). So hat man die Vorteile beider Bindungen, denn durch die Metallspirale bleibt das Buch liegen, wie man es aufschlägt und kann nicht wieder zuklappen. Wenn das Buch im Regal steht, sieht man nun gleich am Buchrücken, um welchen Band aus der Reihe es sich handelt.

Das erste Rezept meiner Wahl war die "Faule-Weiber-Torte"
Ihren etwas seltsamen Namen hat sie sicher, weil sie sich sehr schnell und leicht zubereiten lässt und zugleich auch optisch etwas zu bieten hat, und ich kann wirklich sagen, dass sie ganz hervorragend schmeckt.


Für dieses Wochenende habe ich die  "Rote-Grütze-Torte" gebacken, und auch sie ist schnell und einfach zu machen. Zudem schmeckt auch sie sehr lecker.


Es sind insgesamt 42 Torten-Rezepte für verschiedene Anlässe im Buch, von denen ich sicher noch viele ausprobieren werde.

Auf dem Titelbild ist übrigens die "Wackelpudding-Torte" zu sehen. Sie steht als nächstes auf dem Programm, und ich bin mir schon sicher, dass auch sie bei der nächsten Kaffeetafel gut ankommen wird.

 

Bei der Gelegenheit möchte ich euch noch eine nette Geschenkidee vorstellen. Es ist eine immerwährende Kalender-Blechpostkarte von Marjolein Bastin. Mit zwei kleinen Magnetringen kann man Monat und Tag einstellen, und die Karte hat einen Aufsteller auf der Rückseite. Ein Umschlag wird gleich mitgeliefert, und ich kann mir vorstellen, dass die Freude beim Empfänger groß ist, wenn man diese "etwas andere" Karte als kleinen Gruß verschickt.

Wie auch viele andere Geschenkideen mit Motiven von Marjolein Bastin, ist diese 

Vielen Dank für die zur Verfügung gestellten Rezensionsexemplare an den Verlag und an Literaturtest.de

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