Freitag, 20. Mai 2011

Erdbeerzaubereien

Gerade rechtzeitig zur Erdbeersaison ist ein neues Koch- und Backbuch im Landwirtschaftsverlag erschienen, in dem sich alles um die saftig-süßen Früchtchen dreht.

Wie von der "Einfach lecker"-Reihe gewohnt, ist auch dieser Band mit einer praktischen Ringbindung, die ich in der Küche sehr zu schätzen weiß. Gleich zu Beginn im Buch erfährt man jede Menge über Behandlung von Erdbeeren. Es gibt Empfehlungen für die Lagerung oder die Vorbereitung, wenn man die Früchte einfrieren möchte. Tipps und Tricks für den Einkauf und die Zubereitung schließen sich an: Mit welchem Obst lassen sich Erdbeeren beispielsweise besonders gut kombinieren, wie kann man den Geschmack unterstreichen, welche Früchte schmecken am besten und vieles mehr wird hier verraten. Bei dieser umfassenden Vorbereitung kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.
Es folgen 35 fruchtige Rezepte für jeden Anlass.
Die Aufmachung ist schön übersichtlich. Es gibt fünf große Kapitel: Kuchen & Torten, Konfitüren, Desserts, Cocktails & Co sowie Vorspeisen, Hauptspeisen & Salate. Jede Kategorie beginnt mit einer Foto-Übersicht der jeweils enthaltenen Rezepte:
Zwei Desserts habe ich bisher ausprobiert: Palatschinken mit Erdbeer-Quark-Füllung ...
...und Panna Cotta mit Erdbeersauce und weißer Schokolade. Besonders die Panna Cotta hat in der Familie sehr großen Anklang gefunden, und ich werde dieses Rezept sicher nun häufiger zubereiten.
Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. Ob leckere Torte, eine neue Konfitüre, ein Parfait oder gebackene Erdbeeren mit Weißweinsabayon, schon die Namen klingen verführerisch und laden zum Probieren ein. Auch die Cocktailfreunde kommen auf ihre Kosten und können hier nach Rezept Erdbeerlimes, Shakes, Smoothie oder auch Erdbeer-Johannisbeer-Likör zubereiten.
Ganz besonders interessant finde ich die "herzhafte Ecke" mit Vorschlägen wie Kalbsschnitzel mit Erdbeer-Cutney, Thunfischsteak mit pikanten Gewürz-Erdbeeren oder Erdbeercarpaccio mit Parmaschinken. Gerade hier wird deutlich, wie vielseitig diese Frucht ist, und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Geschmackserlebnisse.

Dienstag, 17. Mai 2011

Frühlingsgenüsse

Als ich am Wochenende den Beitrag und das Foto eines leckeren Rhabarberkuchens bei Hilda entdeckt habe, konnte ich nicht widerstehen, denn ich liebe Rhabarber. Schon als Kind habe ich mir immer von meiner Oma "Fädchenkompott" oder "Fädchenkuchen" gewünscht ;-)
Hier geht es zum Rezept: Versunkener Rhabarber, das ich heute gleich ausprobiert habe.
Der Kuchen ist wunderbar locker und leicht, wie ein süßes Wölkchen und perfekt für den Frühling. Meine Tochter, die eigentlich normalerweise keinen Rhabarber mag, hat sich gleich zwei Stück davon einverleibt, das sagt eigentlich schon alles ;-)
Dazu getrunken habe ich den leckeren Tee, über den ich hier ausführlich berichtet habe: Flugtee

Sonntag, 15. Mai 2011

Für den Beerenhunger

Hier meine persönliche Leicht-Version von Panna Cotta:

Ich habe dafür 250 Gramm Tiefkühl-Beerenmischung aufgetaut und mit wenig Agavendicksaft gesüßt. Dann den Saft abtropfen lassen, einige Beeren zur Verzierung zurückgehalten und die übrigen in vier Gläser verteilt. Wenn man frische Früchte verwendet, bei denen kein Saft abtropft, kann man ja einen beliebigen Fruchtsaft nach Geschmack verwenden (gut schmeckt es mit Traubensaft).
Den abgetropften Saft mit 500 Gramm Magermilchjoghurt mischen, ein Tütchen Vanillezucker dazu und mit einem Päckchen Agartine (geht natürlich auch mit Gelatine, aber ich bevorzuge die vegetarische Version) gut verrühren, kurz aufkochen und anschließend die Masse vorsichtig in die Gläser auf die Beeren verteilen. Im Kühlschrank ca. 3 Stunden fest werden lassen und mit den restlichen Früchten verzieren.
Eigentlich müßte dieses Dessert ja dann Yogurt Cotto heißen. Es ist leicht, mager und frisch und daher ideal für alle, die nicht auf ihr geliebtes Dessert verzichten möchten.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Flower-Pads



Meine bisher benutzten Schwämmchen für die Gesichtsreinigung und zum Abschminken gibt es seit einiger Zeit nicht mehr im Handel, und eine Nachfrage beim Hersteller hat ergeben, dass sie nicht mehr vertrieben werden. Also musste ich mir etwas Neues überlegen. Not macht ja bekanntlich erfinderisch, und so habe ich mich gestern ans Werk gemacht und verschiedene kleine Pads aus Baumwolle gehäkelt. Ich habe unterschiedliche Garnstärken ausprobiert und auch die Häkelart immer ein wenig verändert, bis ich die für mein Empfinden optimale Größe und Beschaffenheit herausgefunden hatte. Entstanden ist dabei diese kleine Sammlung:
Ich finde solche Baumwollpads ideal, weil ich mir dabei jede Menge Watte-Müll erspare, denn die gehäkelten Teile kann ich immer wieder waschen und benutzen, außerdem finde ich, dass sie sich in meinem Bad viel dekorativer ausnehmen als die gelben Viskoseschwämmchen, die es für diesen Zweck zu kaufen gibt und die sich nach einigen Wäschen immer mehr auflösen.
Nun habe ich eine Form gefunden, die mir persönlich besonders gut gefällt, sich dabei auch schön weich anfühlt und für meinen Zweck gut geeignet ist. Es macht großen Spaß, diese Blümchen zu häkeln, und so bin ich quasi in die Produktion eingestiegen ;-)
Als nächstes brauche ich einen schönen Behälter zur Aufbewahrung der Pads in meinem Bad. Vermutlich wir das etwas Gefilztes oder ein genähtes Körbchen, mal sehen.

Montag, 9. Mai 2011

Erdbeerzeit

Mittlerweile habe ich zwei weitere Rezepte aus dem Landfrauen-Backbuch ausprobiert, das ich hier bereits vorgestellt habe: Geliebte Torten 2.

Da gerade Erdbeerzeit ist, sind es die darin
beschriebenen Erdbeer-Rezepte, die mir besonders verlockend erschienen.

Diese Erdbeertorte ist super leicht im zweifachen Sinn. Sie ist einfach herzustellen und auch nicht so gehaltvoll. Auf einen zarten Biskuitboden kommt eine Schicht Erdbeeren, darüber eine Creme aus Magermilchjoghurt und Sauerrahm. Zum Festigen benutze ich keine Gelatine, sondern Agar Agar, damit auch unsere Tochter die Torte essen kann. Diese leichte Erdbeertorte ist bei der ganzen Familie gut angekommen, und man kann sich ohne schlechtes Gewissen ruhig ein zweites Stückchen gönnen. ;-) Normalerweise ist die Oberfläche glatt, während bei mir die Erdbeerstückchen ein wenig durchschimmern. Das liegt daran, dass meine Springform etwas größer ist als die empfohlene. Daher ist meine Torte nicht so hoch geworden, und die Joghurtmasse hat die Beeren nicht komplett abgedeckt. Aber dem Genuss hat das keinen Abbruch getan.

Das Erdbeer-Tiramisu habe ich schon zwei mal ausprobiert. Es ist sehr lecker und gerade jetzt für den Frühling eine frische Variante. Statt Mascarpone wird Creme Doublé, Joghurt und Sahne verwendet.

Auch diese beiden Rezepte gefallen mir sehr gut, wie bisher alles, was ich aus dem Buch nachgebacken habe. Es stehen noch einige Torten daraus auf meiner Wunschliste, die ich so nach und nach abarbeiten werde. ;-)

Es gibt übrigens noch ein weiteres Tortenbuch (Band 1) in gleicher Aufmachung:


Ihr Lieben, immer wieder bekomme ich Anfragen nach den Rezepten. Wenn es sich um Familienrezepte handelt, gebe ich diese gerne weiter bzw. poste sie hier unter dem Rezepte-Label. In diesem Fall handelt es sich um zwei Rezepte aus dem ganz oben genannten Buch, und daher unterliegen diese dem Copyright. Ich kann sie leider nicht veröffentlichen, sondern euch nur meine eigenen Bilder zeigen.