Samstag, 20. November 2010

Noch ein Gericht ausprobiert

Aus dem gestern vorgestellten Landfrauen-Kochbuch habe ich heute wieder ein sehr leckeres Rezept ausprobiert. Es gab Geschnetzeltes aus dem Römertopf.
Bei dieser Gelegenheit kam mein alter Gartopf aus Terrakotta wieder einmal zum Einsatz. Ich liebe den Römertopf, weil die Zubereitung damit so einfach und schonend ist.
Für das Geschnetzelte werden in Streifen geschnittene Schnitzel, Schinken, Tomaten, Champignons und Poree abwechselnd in den Topf geschichtet, mit einer gewürzten Sahnemischung übergossen und mit geriebenem Käse bestreut. Die restliche Arbeit erledigt der Topf mit dem Ofen.
Als Beilage gab es selbst gemachte Spätzle und grünen Salat.

Freitag, 19. November 2010

Fleisch - 50 Landfrauenrezepte

Kennt ihr schon die "Mafia-Torte"? Ist euch "Gyros-Suppe" ein Begriff oder könnt ihr euch unter "Männer-Tiramisu" etwas vorstellen? Diese Gerichte haben nicht nur interessante Namen, auch die Rezepte dazu klingen sehr verführerisch, und sie stehen alle in diesem Buch:









Klappentext: 
Fleisch - Alles Gute von Rind und Schwein


Krustenbraten, Rouladen, Medaillons mit Pfefferkruste, Rindfleischsalat: Solche Gerichte sind auf dem Land beliebt und bekannt. Wie sie sicher gelingen, erklärt die Landfrau und Hauswirtschaftsmeisterin Ilona Hartwig, Fleischermeisterin Stephanie Vietor gibt Profitipps rund ums Fleisch.

Meine Meinung:
Schon die großformatigen Bilder zu jedem Rezept machen Lust darauf, die Gerichte nachzukochen. Wie schon erwähnt, sind nicht nur klassische Gerichte, wie Königsberger Klopse, Krustenbraten, Tafelspitz oder Rouladen enthalten, sondern man findet neben deftigen Eintöpfen und Suppen auch Mediterranes (Cevapcici oder Frikadellen mit Fetafüllung) sowie eine Fülle an Rezepten für viele Personen, die sich ganz prima zur Gästebewirtung eignen und unkompliziert umzusetzen sind, wie beispielsweise "gefüllte Brötchen" mit Hackfleisch, mexikanischer Schnitzelauflauf oder Schaschliktopf. Im Anhang geben die beiden Autorinnen kompetente Ratschläge zur Fleischqualität, für Lagerung und Einkauf und zur jeweils besten Zubereitungsart. Besonders interessant und zeitgemäß ist ein ausführlich gestaltetes Kapitel über das Niedertemperaturgaren und umfangreiche Tipps zum Grillen.
Lobend erwähnen möchte ich auch die praktische Ringbindung, die es ermöglicht, das Buch platzsparend auf der Arbeitsfläche zu postieren (und es bleibt auch aufgeschlagen!)

Vor ein paar Tagen habe ich mein erstes Gericht aus diesem neu erschienenen Kochbuch zubereitet, ein klassisches Rindergulasch. Ich habe mich dabei genau an das Rezept gehalten, und wie ihr sehen könnt, ist das fertige Gericht optisch mit dem Foto durchaus vergleichbar:

Im Vergleich zu meiner herkömmlichen Art, Gulasch zu bereiten, sind mir ein paar interessante Unterschiede aufgefallen: ein Kilo Zwiebeln auf ein Kilo Fleisch und die Zugabe von 3 Esslöffeln Essig. Bisher habe ich nie so viele Zwiebeln verwendet und gar keinen Essig, aber das äußerst schmackhafte Ergebnis hat mich wirklich überzeugt.

Das Buch ist im Landwirtschaftsverlag erschienen.
Herzlichen Dank an Literaturtest für das Rezensionsexemplar.



Samstag, 13. November 2010

Pinkfarbene Socken und Geribbeltes

Endlich kann ich wieder etwas Gestricktes zeigen. Die pinkfarbenen Socken sind mir heute fertig von der Nadel gehüpft. Sie sind aus einer No-Name-Wolle, die ich wegen der Farbe gekauft habe, denn es ist die Lieblingsfarbe meiner Tochter. Für sie sind die Socken auch gedacht, gestrickt in Schuhgröße 42.
In das Rippenmuster ist vorne und hinten ein "falscher Zopf" eingestrickt, jeweils zwischen zwei Lochmusterstreifen.



Die Anleitung "Belle Epoque" habe ich aus diesem Buch, wo das Original-Modell in dunkelgrün zu finden ist:


Ein Ufo aus meinen Strickkorb musste heute sein "leben lassen". Ich hatte im vergangenen Winter angefangen, einen Baktus zu stricken. Bei aktueller Betrachtung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Farben eigentlich nicht zu meinen Winterjacken und Mänteln passen, und schon ist das angefangene Strickstück dem Ribbelmonster zum Opfer gefallen ;-) Bei der Gelegenheit konnte ich gleich meine Nostepinne einweihen, die erst vor wenigen Tagen bei mir angekommen ist. Das Wickeln damit bedarf ein wenig der Übung, aber ich denke, mein erstes Knäuel ist ganz annehmbar geworden. Bei dieser Wolle handelt es sich übrigens um eine Sock'n Go von Sheepaints in der Färbung "Magia". Eigentlich gefällt sie mir sehr, halt nur nicht so gut als Schal oder Tuch. Jetzt werde ich mir eine neue Aufgabe dafür einfallen lassen.

Sonntag, 7. November 2010

Freche Früchtchen für junges Gemüse


Eine interessante Neuerscheinung unter den Handarbeitsbüchern des Herbstes ist von Annette Danielsen. Wieder einmal hat sich die Designerin von der Natur inspirieren lassen. Auf knapp 100 Seiten werden 16 Modelle für Kinder präsentiert, die sich optisch allesamt an Gemüse- und Obstsorten orientieren.  Da gibt es einen Pullover, dessen Einstrickmuster an frische Paprikaringe erinnert, eine Kapuzenjacke in der Farbe von Kiwis, einen roten Rock mit gestrickten „Himbeeren“, eine Mütze, die aussieht wie ein Bündel Spargelspitzen und noch vieles mehr. Alle Anleitungen sind, in vier verschiedenen Größen (für2,4,6 oder 8 Jahre), eingehend beschrieben und aufwändig mit stimmungsvollen Fotos ausgestattet. Für absolute Neueinsteiger würde ich das Buch nur unter Vorbehalt empfehlen, denn einige Modelle setzen doch etwas ausführlichere Kenntnisse voraus, geübte Stricker(innen), auf der Suche nach schöner,tragbarer Kindermode, werden hier jedoch garantiert fündig.  Zu jedem Modell gibt es Materialvorschläge; es wurden durchwegs die hochwertigen Garne von Isager Stitches verwendet. Man merkt den fröhlichen Modellen die Handschrift der dänischen Designerin an, es ist ein ganz besonderer Stil, farbenfroh und pfiffig, so richtig kindgerecht. Die vorgestellten Kleidungsstücke sind nicht übertrieben niedlich, sondern in frischen Farben gestrickt, raffiniert und zugleich praktisch geschnitten, kleidsam und dabei auch zweckmäßig. Damit können Kinder unbeschwert toben, auch wenn es mal etwas wilder zugeht. Und vielleicht lassen sich die Kleinen, inspiriert durch das passende Outfit, auch leichter zum Verzehr einer gesunden und frischen Gemüse- oder Obstmahlzeit überreden. Das wäre doch ein toller Nebeneffekt ☺


Ein paar Eindrücke aus dem Buch. 
Die gelbe "Ananas"Jacke (oben links im Bild) beispielsweise 
kann in zwei Ausführungen gestrickt werden.


Hier kann man hoffentlich einigermaßen sehen, welche Modelle im Buch vertreten sind.

Mein herzlicher Dank für die Überlassung eines Rezensionsexemplars 
geht an Literaturtest 


Ein Award, vielen Dank

Von EmilyGrace habe ich einen Award bekommen, herzlichen Dank.

Die Annahme ist mit zwei Aufgaben verbunden:
1. Akzeptiere den Award, indem Du den Namen/Blog auf deinem Blog postest, von dem Du ihn bekommen hast.
Das habe ich hiermit schon erledigt, siehe oben.

2. Verschenke den Award an 15 andere Blogs, die Du kürzlich entdeckt hast und hinterlasse dort einen Kommentar.
Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht mehr genau nachvollziehen, welche 15 Blogs ich zuletzt entdeckt habe. Außerdem mag ich alle Blogs, die ich in meinem Reader habe, und das sind ziemlich viele. Eine Auswahl zu treffen, würde bedeuten, unweigerlich Blogs zu vergessen, und das wäre wirklich schade. Andererseits ist der Award schon sehr verbreitet, viele Blogger(innen) bekommen ihn mehrfach, andere vielleicht gar nicht, obwohl sie sich mit ihrem Blog die gleiche Mühe machen, nur noch nicht von so viele entdeckt wurden.
Wie auch bereits in meinem Bücherblog geschrieben, kann sich den Award jede(r) aus meinen Bloglisten mitnehmen, der bzw. die ihn noch nicht bekommen hat, denn alle Blogs, die ich in meinem Blogroll und auch in meinem Reader habe, sind mir gleichermaßen wichtig und lieb.

Mittwoch, 3. November 2010

Zitronenkuchen


Der Olivenölhändler meines Vertrauens schickt mir monatlich ein kleines Heft, das neben den Angeboten auch ein paar Rezepte enthält. Im aktuellen Heft ist ein Zitronenkuchen abgedruckt, und da ich gerade ein ganzes Netz Bio-Zitronen im Haus hatte, habe ich den Kuchen gestern gebacken.
Wenn man, wie ich, Zitronen und Olivenöl liebt, ist der Kuchen ideal. Er ist nicht sehr süß, schmeckt intensiv zitronig, genau so wie ich das gerne mag. Der einzige Minuspunkt an dem Rezept ist, dass der Kuchen sich nicht schön in Scheiben schneiden lässt, weil er so locker-flockig ist. Beim Essen ist das natürlich gar kein Nachteil, nur optisch sieht's halt nicht so schön aus.
Ich persönlich finde, zu einem starken Espresso ist der Kuchen ein Gedicht.
Soeben habe ich entdeckt, dass der Händler das Rezept (und noch viele mehr) auch auf der Homepage gepostet hat: Zitronenkuchen mit Olivenöl