Sonntag, 31. Oktober 2010

Silky Rose

Nach langer (Aufbrauch-)Pause hat es mich vor einigen Tagen wieder einmal an die Seifentöpfe gezogen. Entstanden ist eine Seidenseife mit Rosenduft. Sie enthält viel Kakaobutter, und ich habe sie kräftig überfettet mit Jojobaöl und einen gutem Schuss Schwarzkümmelöl. Die enthaltene Seide hat zusätzlich pflegende Eigenschaften.
Beduftet ist sie mit dem Parfumöl "Fresh Cut Roses", ein ganz besonders zarter Rosenduft, wie ich finde.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Cranberrykuchen


Zur Zeit gibt es in einigen Lebensmittelgeschäften frische Cranberries zu kaufen. Da ich diese Beeren liebe, mußte ich ein Rezept aus der Zeitschrift "Lisa kochen und backen" unbedingt ausprobieren. Der Cranberrykuchen aus dem Septemberheft wird kopfüber gebacken. Er enthält kein extra Fett und ist ganz leicht und luftig. Der Kuchenteig wird mit Schokoraspeln und etwas Kakaopulver gerührt, und dieses Schokoladenaroma harmoniert hervorragend mit den herb-süßen Beeren.

Kleiner Tipp: Das gleiche Rezept für diesen Kuchen ist auch in der November-Ausgabe der Zeitschrift Laviva abgedruckt.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Siegermaschen - Magdalena Neuner



Kurzbeschreibung:
In der Freizeit tauscht die beliebte Olympia- und Weltcupsiegerin gerne ihre Biathlon-Ausrüstung gegen das Strickzeug und beweist modische Treffsicherheit auch abseits der sportlichen Piste: Magdalena Neuner liegt beim Stricken ganz weit vorn. Von sportlichen Pullovern mit Norwegermustern, leichten Sommer-Jacken bis zum Kuschelschal oder pfiffigen Beanie-Mützen - die Lieblingsmodelle der Olympionikin, in Zusammenarbeit mit dem bekannten Garnhersteller Lana Grossa entworfen, haben alle die Goldmedaille verdient. Von Magdalena Neuner selbst präsentiert, zeigen die Designs Masche für Masche eine andere Seite der Profisportlerin.

Die Autorin:
Magdalena Neuner holte bei den Olympischen Winterspielen von Vancouver zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille im Biathlon und zählt längst zu Deutschlands beliebtesten Sportlerinnen. Zum Stricken kam sie bereits im Alter von acht Jahren durch ihre Mutter. Ihr erstes eigenes Stück war ein grüner Schal. Momentan bereitet sie sich die Bayerin im Trainingslager auf die neue Biathlon-Weltcup-Saison vor.

Meine Meinung:
Rechtzeitig zum Beginn der kalten Jahreszeit ist das Buch "Siegermaschen" von Magdalena Neuner erschienen. Gleich beim ersten Durchblättern war ich sehr angetan von der enthaltenen Vielfalt an Modellen. Hier werden sowohl Strickanfänger als auch Meister(innen) ihres Fachs fündig. Auf 145 Seiten, mit reichlich Fotomaterial zu jedem Strickteil, stellt die sympathische Sportlerin ihre Lieblingsmodelle vor. Vom einfachen Schal aus dicker Wolle bis zu aufwändig gearbeiteten Pullovern mit teils mehrfarbigen Jacquardmustern bietet dieses Buch ein breites Spektrum an Anregungen und Ideen. Ob Dreiecktuch oder Stulpen, Kapuzenschal oder -Jacke, verschiedene Mützen und sogar ein Strickkleid sowie gestrickte und anschließend gefilzte Taschen sind hier zu finden. Alle Modelle werden von Magdalena Neuner selbst vorgeführt, und schon die ansprechende Präsentation mit den schönen Fotos macht gleich Lust darauf, die Stricknadeln zu schwingen und einige der schönen Stücke nachzuarbeiten. Die verwendeten hochwertigen Garne der Firma Lana Grossa wirken mit ihren satten Farben und edlen Fasern für sich und brauchen zum Teil gar kein kompliziertes Muster. So können sich auch Einsteiger schnell über ein selbst gestricktes Teil freuen, wenn sie sich beispielsweise etwas aus dem ersten Kapitel "Schnell zum Ziel - Dicke Garne für effektvolle Optiken" aussuchen. Ein Erfolgserlebnis ist garantiert.
Die im Buch enthaltenen Anleitungen sind mit drei Schwierigkeitsstufen gekennzeichnet. So kann der Betrachter auf den ersten Blick erkennen, wie einfach oder kompliziert sich die gewählte Handarbeit gestalten wird, was die Auswahl sehr erleichtert. Sinnvoll und hilfreich finde ich die ausführlichen Abschnitte über Socken (genau erklärt, mit einer guten Erläuterung der Bumerangferse und Größentabellen) und  Grundanleitungen, damit auch wirklich jeder sofort zu den Nadeln greifen kann und keine weiteren Informationen und Erklärungen benötigt. In diesem letzten Teil des Buches werden die verschiedenen Maschen, Ab- und Zunahmen besprochen, die Jacquardtechnik vorgestellt, und man kann auch mit Hilfe der detaillierten Bilder sehen, wie man Quasten fertigt und Fransen knüpft. Weiterhin sind in diesem Kapitel verschiedene Stickstiche vorgestellt, mit denen man dem selbst gefertigten Unikat noch den letzten Schliff geben kann.

Auf der Verlagsseite sind weitere Informationen zu finden, unter anderem auch Fotos einiger Modelle und eine PDF-Datei "Aus dem Inhalt".
Besucher, die meinen Blog schon länger verfolgen, können sich vielleicht daran erinnern, dass ich mein erstes Magdalena Neuner-Modell bereits vor drei Jahren gestrickt habe, nämlich den schönen Schal aus der Qualität "Tris" vom Titelbild (Anleitung in diesem Buch nicht enthalten!). Aber bei diesem einen Teil wird es sicher nicht bleiben, denn schon beim ersten Betrachten des Buches habe ich so einiges gefunden, was mir gefällt.

Vielen Dank an den Frechverlag und an Literaturtest für die Bereitstellung des umfangreichen Rezensionsmaterials.


Quellennachweis: „Sieger-Maschen, Stricken mit Magdalena Neuner aus dem Frechverlag;
Fotos: Lana Grossa/ Nicholas Olonetzky“ und Abbildung des Titelcovers.

Freitag, 8. Oktober 2010

Kürbispizza

Von einem Rezept der Zeitschrift "Lisa Kochen & Backen" habe ich mich inspirieren lassen.Tochter und ich haben heute die Kürbis-Pizza mit Rosmarin und Feta gebacken, allerdings mit einigen Abwandlungen.
Im Originalrezept wird fertiger Pizzateig verwendet. Da wir denn nicht besonders mögen, habe ich auch hier mein Lieblingsrezept benutzt und den Teig selbst zubereitet. Seit ich nämlich das Rezept von Ketex entdeckt habe, komme ich immer wieder darauf zurück, denn durch die 48 Stunden Reifezeit bekommt der Teig einen besonders feinen Geschmack. Wir finden es Spitze, und ich habe meist eine Portion Vorrat davon im Kühlschrank: Pizzateig Rezept

Für 2 Personen habe ich die Hälfte des o.g. Hefeteigs ausgerollt und hauchdünn mit Tomatensoße bestrichen. Einen halben Hokkaido, geschält, entkernt und gewürfelt habe ich mit einer gewürfelten Zwiebel und ca. einem Teelöffel frischer Rosmarinnadeln in etwas Olivenöl bei niedriger Hitze angebraten, nach ca. 5 Minuten mit 100 ml Wasser abgelöscht und 7 bis 8 Minuten köcheln lassen. Die Kürbismasse dann mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken und auf dem Pizzateig verteilen. Im Rezept wird nur Feta verwendet, aber da wir gerne geschmolzenen Käse auf der Pizza essen, habe ich die Hälfte durch Mozzarellawürfel ersetzt (insgesamt ca. 100 Gramm gewürfelten Käse), die Käsewürfel gleichmäßig auf der Pizza verteilen. .
Im vorgeheizten Backofen bei 220°C (Umluft 200°C) ca. 15 Minuten goldbraun backen. 
Und so sieht das Ergebnis aus:
 Ich wünsche euch guten Appetit beim Nachkochen.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Erntedank

Das Wetter meint es heute noch einmal gut mit uns, und wir haben die sonnige Mittagszeit genutzt, um einen kleinen Spaziergang zu machen und ein paar herbstliche Früchte zu sammeln. Ich liebe das Erntedankfest, denn gerade an diesem Tag wird mir die Vielfalt und Farbenpracht der Natur ganz besonders bewusst. Hoffen wir, dass der Oktober uns noch ein wenig Sonne beschert, damit wir uns einen kleinen seelischen Vorrat für die graue und kalte Winterzeit zulegen können.


 Ich wünsche allen meinen Blogbesuchern noch einen wunderschönen Tag.