Sonntag, 26. Dezember 2010

Schafpaten-Jaywalker

Den gestrigen Weihnachtsfeiertag habe ich genutzt und im Kreis der Familie, bei angeregten Gesprächen, gleichzeitig die Nadeln klappern lassen.
Aus einem Knäuel der Opal-Wolle der Aktion "Schafpate" 2711
sind Socken fertig geworden.

Schon lange gefällt mir das Jaywalker-Muster sehr, und nun hatte ich die Gelegenheit, es endlich einmal auszuprobieren. Die Socken sind für mich selbst, mit Knitpicks-Nadelspiel Nr. 2,5 in Größe 39, mit Herzchenferse und Sternspitze gestrickt.

Samstag, 25. Dezember 2010

Er ist fertig!

Es ist Weihnachten, und ich bin froh, dass ich meinen Adventskalender-Schal rechtzeitig fertig gebracht habe. Da wir seit gestern wieder im Schnee versinken und es kräftig kalt geworden ist, kann ich das neue Teil gut gebrauchen.
Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 5 mm und reiner Merinowolle. Durch die Verwendung des stärkeren Garns musste ich einige Muster kürzen, da ich möglichst viele mitstricken wollte. Letztendlich habe ich dann doch 3 Muster komplett weglassen müssen, sonst wäre der Schal zu lang geworden. Er hat auch so eine Gesamtlänge von 240 cm und eine Breite von 40 cm.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, und ich möchte mich bei Kristin vom Blog Wollkistchen ganz herzlich bedanken, dass sie diese wunderschöne Aktion gestartet hat.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Kirschpraline....

...so nennt sich die schöne Färbung, in der ich heute einen Wollstrang von Tausendschön geliefert bekommen habe. Ich habe mir stärkere Sockenwolle bestellt, um mir endlich einmal ein paar gemütliche "Dickerchen" zu stricken. Noch bin ich zwar voll mit dem Adventskalender-Schal beschäftigt, aber zwischen den Jahren werde ich wohl dieses hübsche Strängchen auf die Nadeln nehmen. Die Farben gefallen mir sehr gut, ich bin ganz begeistert von dieser tollen Kombination.
Zusätzlich habe ich mir das Sockenmuster-Büchlein mit Entwürfen von Regina Satta gegönnt. Schon beim ersten flüchtigen Durchblättern habe ich gesehen, dass es ganz wunderschöne Muster enthält. Ich werde das Heft wohl während der kommenden Feiertage ausgiebig studieren.

Sonntag, 19. Dezember 2010

4. Advent

Liebe Blogbesucher,
ich wünsche euch allen einen schönen vierten Adventssonntag. Hoffentlich habt ihr Gelegenheit und Zeit, es euch gemütlich und kuschelig zu machen, denn außer mal ein Stündchen für einen Spaziergang in der klaren Winterluft möchte man zur Zeit möglichst das Haus gar nicht verlassen.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Rosige Zeiten

Bei Rosabella  gab es kürzlich ein rosiges Gewinnspiel in ihrem Blog, und ich gehöre zu den glücklichen Gewinnern eines Schlüsselanhängers. Die Freude war groß, als ich gestern Post von Rosabella im Briefkasten hatte.
Sehr passend und liebevoll verpackt in Rosenpapier, fast zu schade, um es zu öffnen:


Und das ist mein neues Schätzchen. Dieser zauberhafte Schlüsselanhänger wird mich künftig immer unterwegs begleiten. Ganz herzlichen Dank, liebe Rosabella. Ich bin immer wieder fasziniert von der Idee, schöne alte Besteckteile in dieser Art umzuarbeiten.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Halbzeit im Advent

Die erste Hälfte der Adventszeit haben wir nun hinter uns, uns so ist auch mein Adventskalender-Schal halb fertig. Die ersten zwölf Tagesmuster sind gestrickt. Ich bin täglich wieder gespannt, was sich Kristin noch alles Schönes einfallen lassen hat. Es macht täglich neu Freude, die tollen Musterkombinationen auszuprobieren. Alle Tagesmuster drucke ich mir aus, und wenn ich Weihnachten meine Fotos dazufüge, habe ich nicht nur einen neuen Schal, sondern ganz nebenbei auch ein tolles Musterbuch, denn so manches Muster lässt sich später sicher noch für andere Zwecke verwenden.

Rechts sind die neuesten sechs Tagesmuster deutlicher zu erkennen.
Ich wünsche allen meinen Bloggästen noch einen gemütlichen Advents-Sonntagabend. 

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Leckere Kartoffelrezepte - Janny Hebel


"37 kreative Gerichte für jeden Anlass" verspricht das neue Kochbuch von Janny Hebel. Es ist aktuell im Landwirtschaftsverlag erschienen, wo auch die beliebte Zeitschrift "Landlust" aufgelegt wird.
Heute habe ich das erste Rezept daraus ausprobiert.

Es gab: Kartoffelrösti mit Lachsburger & Wasabi-Dip

Der ganzen Familie hat es sehr gut geschmeckt. Anfangs hatte ich leichte Bedenken, ob die Lachsburger zusammenhalten, denn die Masse ist sehr weich, da unter anderem geriebene Gurke und Apfel unter den fein geschnittenen Lachs gemischt wird und dann etwas Flüssigkeit zieht. Ich habe die Portionen deshalb zum Anbraten in Dessertringe gefüllt, die ich nach kurzer Zeit wieder entfernen konnte, und dann hatten die Burger eine schöne gleichmäßig runde Form. Die Kartoffelrösti sind aus rohen Kartoffeln. Diese werden gehobelt, gut gewürzt und mit etwas Speisestärke gebunden. Letzteres war ein prima Tipp, denn durch die Stärke wird die Konsistenz etwas fester, und die Rösti lassen sich prima braten. Toll ist auch der Wasabi-Dip. Er ist leicht (besteht hauptsächlich aus Vollmilchjoghurt und Magerquark) und wird mit geriebenem Ingwer und Wasabi-Paste abgeschmeckt. Wasabi ist leider gar nicht so leicht zu finden, nur wenige gute Märkte führen es. Aber als Ersatz könnte man durchaus auch geriebenen Meerrettich nehmen.

Neben diesem Rezept zeigt das Buch die ganze Vielfalt der Kartoffel. In der Einleitung erfährt man viel Wissenswertes rund um diese leckere Ackerfrucht, angefangen bei Nährwerten und Beschreibung der verschiedenen Sorten bis zu ausführlichen Zubereitungstipps. Frau Hebel hat eine abwechslungsreiche Auswahl an Rezepten zusammengetragen, die alle auch in der privaten Küche gut auszuführen sind. Von einfacheren oder traditionellen Gerichten für den Alltag, wie etwa Großmutters Kartoffelsuppe, Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Kartoffelpastete mit Speck oder Kartoffel-Lamm-Eintopf bis zu raffinierten, leckeren Speisen für die Festtafel, beispielsweise Kartoffelcremesuppe mit Pfifferlingen, Kartoffel-Wirsing-Bratlinge mit pochiertem Ei oder Kartoffel-Sellerie-Schnee ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die Bäcker kommen mit einem locker-leckeren Kartoffelbrot auf ihre Kosten.
Mehrere unterschiedliche Kartoffelsalate machen die Auswahl schwer, aber ich kann euch schon verraten, dass ich spätestens an Heiligabend das nächste Rezept aus diesem Buch ausprobiere: Kartoffelsalat mit Räucherlachs. Ich werde auf jeden Fall berichten. 

Neben diesem Kartoffelkochbuch gibt es von der Münsteraner Köchin und Inhaberin der Firma Artcuisine noch ein weiteres Buch in dieser Reihe, in dem sie ihre Wildrezepte vorstellt. Die verschiedenen Bände der Reihe sind alle in der gleichen Ausstattung, mit praktischer Ringbindung und reich bebildert. 

Noch ein kleiner Tipp: Wenn euch die beiden Bücher der Autorin interessieren, ich verlose jeweils ein Exemplar in meinem Adventsgewinnspiel. Traut euch, ihr habt noch alle Chancen. ;-)

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich ganz herzlich beim Verlag und bei Literaturtest.

Ich habe gewonnen :-)

Die liebe Barbara hat ein Nikolaus-Blogcandy veranstaltet, und ich habe den zweiten Preis gewonnen.
Meine Freude war riesig, als ich davon erfahren habe, und heute kam bereits Post von Barbara.
Liebevoll verpackt, mit einem hübschen Holz-Anhängerchen und einer netten Karte:

 und das war in meinem Gewinnpäckchen: eine wunderschöne, genähte Stricknadel-Rolle, mit kleinen Häkelblümchen verziert. Ein Nadelspiel und ein Knäuel Wolle waren auch gleich dabei.

 und als ich die Rolle geöffnet habe, hat da noch eine weitere Überraschung auf mich gewartet: ein "herziger" Anhänger, den ich als Nadelkissen nutzen kann.
Liebe Barbara, du hast mir eine große Freude mit diesen schönen Sachen gemacht, ganz herzlichen Dank!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Adventskalender-Schal

Am zweiten Dezember habe ich bei Wollkistchen zufällig den Adventskalender-Schal entdeckt. In ihrem Blog veröffentlicht sie im Advent täglich ein Strickmuster, und wenn man alle diese Muster der Reihe nach strickt, hat man an Heiligabend einen fertigen Schal. Die Idee hat mich sofort begeistert, und ich habe mich gleich auf die Suche nach geeigneter Wolle gemacht. In meinem Fundus schlummerte eine größere Portion graue Merinowolle, und so bin ich spontan in dieses Adventsprojekt eingestiegen.Mein Garn ist zwar etwas stärker als in der Anleitung empfohlen, aber dadurch wird der Schal schön breit, eigentlich schon mehr ein mollig-warmes Schultertuch.  Den einen Tag Verspätung habe ich mittlerweile aufgeholt, und so sieht das Ergebnis der ersten 6 Tage aus:
Ein Viertel ist also geschafft, und ich bin schon sehr gespannt, wie die weiteren Muster aussehen. Es macht viel Spaß, jeden Tag was Neues auszuprobieren, und wenn ich bis zuletzt dran bleibe, müßte ich an Heiligabend mein eigenes Weihnachtsgeschenk für mich fertig haben.

Samstag, 20. November 2010

Noch ein Gericht ausprobiert

Aus dem gestern vorgestellten Landfrauen-Kochbuch habe ich heute wieder ein sehr leckeres Rezept ausprobiert. Es gab Geschnetzeltes aus dem Römertopf.
Bei dieser Gelegenheit kam mein alter Gartopf aus Terrakotta wieder einmal zum Einsatz. Ich liebe den Römertopf, weil die Zubereitung damit so einfach und schonend ist.
Für das Geschnetzelte werden in Streifen geschnittene Schnitzel, Schinken, Tomaten, Champignons und Poree abwechselnd in den Topf geschichtet, mit einer gewürzten Sahnemischung übergossen und mit geriebenem Käse bestreut. Die restliche Arbeit erledigt der Topf mit dem Ofen.
Als Beilage gab es selbst gemachte Spätzle und grünen Salat.

Freitag, 19. November 2010

Fleisch - 50 Landfrauenrezepte

Kennt ihr schon die "Mafia-Torte"? Ist euch "Gyros-Suppe" ein Begriff oder könnt ihr euch unter "Männer-Tiramisu" etwas vorstellen? Diese Gerichte haben nicht nur interessante Namen, auch die Rezepte dazu klingen sehr verführerisch, und sie stehen alle in diesem Buch:









Klappentext: 
Fleisch - Alles Gute von Rind und Schwein


Krustenbraten, Rouladen, Medaillons mit Pfefferkruste, Rindfleischsalat: Solche Gerichte sind auf dem Land beliebt und bekannt. Wie sie sicher gelingen, erklärt die Landfrau und Hauswirtschaftsmeisterin Ilona Hartwig, Fleischermeisterin Stephanie Vietor gibt Profitipps rund ums Fleisch.

Meine Meinung:
Schon die großformatigen Bilder zu jedem Rezept machen Lust darauf, die Gerichte nachzukochen. Wie schon erwähnt, sind nicht nur klassische Gerichte, wie Königsberger Klopse, Krustenbraten, Tafelspitz oder Rouladen enthalten, sondern man findet neben deftigen Eintöpfen und Suppen auch Mediterranes (Cevapcici oder Frikadellen mit Fetafüllung) sowie eine Fülle an Rezepten für viele Personen, die sich ganz prima zur Gästebewirtung eignen und unkompliziert umzusetzen sind, wie beispielsweise "gefüllte Brötchen" mit Hackfleisch, mexikanischer Schnitzelauflauf oder Schaschliktopf. Im Anhang geben die beiden Autorinnen kompetente Ratschläge zur Fleischqualität, für Lagerung und Einkauf und zur jeweils besten Zubereitungsart. Besonders interessant und zeitgemäß ist ein ausführlich gestaltetes Kapitel über das Niedertemperaturgaren und umfangreiche Tipps zum Grillen.
Lobend erwähnen möchte ich auch die praktische Ringbindung, die es ermöglicht, das Buch platzsparend auf der Arbeitsfläche zu postieren (und es bleibt auch aufgeschlagen!)

Vor ein paar Tagen habe ich mein erstes Gericht aus diesem neu erschienenen Kochbuch zubereitet, ein klassisches Rindergulasch. Ich habe mich dabei genau an das Rezept gehalten, und wie ihr sehen könnt, ist das fertige Gericht optisch mit dem Foto durchaus vergleichbar:

Im Vergleich zu meiner herkömmlichen Art, Gulasch zu bereiten, sind mir ein paar interessante Unterschiede aufgefallen: ein Kilo Zwiebeln auf ein Kilo Fleisch und die Zugabe von 3 Esslöffeln Essig. Bisher habe ich nie so viele Zwiebeln verwendet und gar keinen Essig, aber das äußerst schmackhafte Ergebnis hat mich wirklich überzeugt.

Das Buch ist im Landwirtschaftsverlag erschienen.
Herzlichen Dank an Literaturtest für das Rezensionsexemplar.



Samstag, 13. November 2010

Pinkfarbene Socken und Geribbeltes

Endlich kann ich wieder etwas Gestricktes zeigen. Die pinkfarbenen Socken sind mir heute fertig von der Nadel gehüpft. Sie sind aus einer No-Name-Wolle, die ich wegen der Farbe gekauft habe, denn es ist die Lieblingsfarbe meiner Tochter. Für sie sind die Socken auch gedacht, gestrickt in Schuhgröße 42.
In das Rippenmuster ist vorne und hinten ein "falscher Zopf" eingestrickt, jeweils zwischen zwei Lochmusterstreifen.



Die Anleitung "Belle Epoque" habe ich aus diesem Buch, wo das Original-Modell in dunkelgrün zu finden ist:


Ein Ufo aus meinen Strickkorb musste heute sein "leben lassen". Ich hatte im vergangenen Winter angefangen, einen Baktus zu stricken. Bei aktueller Betrachtung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Farben eigentlich nicht zu meinen Winterjacken und Mänteln passen, und schon ist das angefangene Strickstück dem Ribbelmonster zum Opfer gefallen ;-) Bei der Gelegenheit konnte ich gleich meine Nostepinne einweihen, die erst vor wenigen Tagen bei mir angekommen ist. Das Wickeln damit bedarf ein wenig der Übung, aber ich denke, mein erstes Knäuel ist ganz annehmbar geworden. Bei dieser Wolle handelt es sich übrigens um eine Sock'n Go von Sheepaints in der Färbung "Magia". Eigentlich gefällt sie mir sehr, halt nur nicht so gut als Schal oder Tuch. Jetzt werde ich mir eine neue Aufgabe dafür einfallen lassen.

Sonntag, 7. November 2010

Freche Früchtchen für junges Gemüse


Eine interessante Neuerscheinung unter den Handarbeitsbüchern des Herbstes ist von Annette Danielsen. Wieder einmal hat sich die Designerin von der Natur inspirieren lassen. Auf knapp 100 Seiten werden 16 Modelle für Kinder präsentiert, die sich optisch allesamt an Gemüse- und Obstsorten orientieren.  Da gibt es einen Pullover, dessen Einstrickmuster an frische Paprikaringe erinnert, eine Kapuzenjacke in der Farbe von Kiwis, einen roten Rock mit gestrickten „Himbeeren“, eine Mütze, die aussieht wie ein Bündel Spargelspitzen und noch vieles mehr. Alle Anleitungen sind, in vier verschiedenen Größen (für2,4,6 oder 8 Jahre), eingehend beschrieben und aufwändig mit stimmungsvollen Fotos ausgestattet. Für absolute Neueinsteiger würde ich das Buch nur unter Vorbehalt empfehlen, denn einige Modelle setzen doch etwas ausführlichere Kenntnisse voraus, geübte Stricker(innen), auf der Suche nach schöner,tragbarer Kindermode, werden hier jedoch garantiert fündig.  Zu jedem Modell gibt es Materialvorschläge; es wurden durchwegs die hochwertigen Garne von Isager Stitches verwendet. Man merkt den fröhlichen Modellen die Handschrift der dänischen Designerin an, es ist ein ganz besonderer Stil, farbenfroh und pfiffig, so richtig kindgerecht. Die vorgestellten Kleidungsstücke sind nicht übertrieben niedlich, sondern in frischen Farben gestrickt, raffiniert und zugleich praktisch geschnitten, kleidsam und dabei auch zweckmäßig. Damit können Kinder unbeschwert toben, auch wenn es mal etwas wilder zugeht. Und vielleicht lassen sich die Kleinen, inspiriert durch das passende Outfit, auch leichter zum Verzehr einer gesunden und frischen Gemüse- oder Obstmahlzeit überreden. Das wäre doch ein toller Nebeneffekt ☺


Ein paar Eindrücke aus dem Buch. 
Die gelbe "Ananas"Jacke (oben links im Bild) beispielsweise 
kann in zwei Ausführungen gestrickt werden.


Hier kann man hoffentlich einigermaßen sehen, welche Modelle im Buch vertreten sind.

Mein herzlicher Dank für die Überlassung eines Rezensionsexemplars 
geht an Literaturtest 


Ein Award, vielen Dank

Von EmilyGrace habe ich einen Award bekommen, herzlichen Dank.

Die Annahme ist mit zwei Aufgaben verbunden:
1. Akzeptiere den Award, indem Du den Namen/Blog auf deinem Blog postest, von dem Du ihn bekommen hast.
Das habe ich hiermit schon erledigt, siehe oben.

2. Verschenke den Award an 15 andere Blogs, die Du kürzlich entdeckt hast und hinterlasse dort einen Kommentar.
Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht mehr genau nachvollziehen, welche 15 Blogs ich zuletzt entdeckt habe. Außerdem mag ich alle Blogs, die ich in meinem Reader habe, und das sind ziemlich viele. Eine Auswahl zu treffen, würde bedeuten, unweigerlich Blogs zu vergessen, und das wäre wirklich schade. Andererseits ist der Award schon sehr verbreitet, viele Blogger(innen) bekommen ihn mehrfach, andere vielleicht gar nicht, obwohl sie sich mit ihrem Blog die gleiche Mühe machen, nur noch nicht von so viele entdeckt wurden.
Wie auch bereits in meinem Bücherblog geschrieben, kann sich den Award jede(r) aus meinen Bloglisten mitnehmen, der bzw. die ihn noch nicht bekommen hat, denn alle Blogs, die ich in meinem Blogroll und auch in meinem Reader habe, sind mir gleichermaßen wichtig und lieb.

Mittwoch, 3. November 2010

Zitronenkuchen


Der Olivenölhändler meines Vertrauens schickt mir monatlich ein kleines Heft, das neben den Angeboten auch ein paar Rezepte enthält. Im aktuellen Heft ist ein Zitronenkuchen abgedruckt, und da ich gerade ein ganzes Netz Bio-Zitronen im Haus hatte, habe ich den Kuchen gestern gebacken.
Wenn man, wie ich, Zitronen und Olivenöl liebt, ist der Kuchen ideal. Er ist nicht sehr süß, schmeckt intensiv zitronig, genau so wie ich das gerne mag. Der einzige Minuspunkt an dem Rezept ist, dass der Kuchen sich nicht schön in Scheiben schneiden lässt, weil er so locker-flockig ist. Beim Essen ist das natürlich gar kein Nachteil, nur optisch sieht's halt nicht so schön aus.
Ich persönlich finde, zu einem starken Espresso ist der Kuchen ein Gedicht.
Soeben habe ich entdeckt, dass der Händler das Rezept (und noch viele mehr) auch auf der Homepage gepostet hat: Zitronenkuchen mit Olivenöl

Sonntag, 31. Oktober 2010

Silky Rose

Nach langer (Aufbrauch-)Pause hat es mich vor einigen Tagen wieder einmal an die Seifentöpfe gezogen. Entstanden ist eine Seidenseife mit Rosenduft. Sie enthält viel Kakaobutter, und ich habe sie kräftig überfettet mit Jojobaöl und einen gutem Schuss Schwarzkümmelöl. Die enthaltene Seide hat zusätzlich pflegende Eigenschaften.
Beduftet ist sie mit dem Parfumöl "Fresh Cut Roses", ein ganz besonders zarter Rosenduft, wie ich finde.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Cranberrykuchen


Zur Zeit gibt es in einigen Lebensmittelgeschäften frische Cranberries zu kaufen. Da ich diese Beeren liebe, mußte ich ein Rezept aus der Zeitschrift "Lisa kochen und backen" unbedingt ausprobieren. Der Cranberrykuchen aus dem Septemberheft wird kopfüber gebacken. Er enthält kein extra Fett und ist ganz leicht und luftig. Der Kuchenteig wird mit Schokoraspeln und etwas Kakaopulver gerührt, und dieses Schokoladenaroma harmoniert hervorragend mit den herb-süßen Beeren.

Kleiner Tipp: Das gleiche Rezept für diesen Kuchen ist auch in der November-Ausgabe der Zeitschrift Laviva abgedruckt.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Siegermaschen - Magdalena Neuner



Kurzbeschreibung:
In der Freizeit tauscht die beliebte Olympia- und Weltcupsiegerin gerne ihre Biathlon-Ausrüstung gegen das Strickzeug und beweist modische Treffsicherheit auch abseits der sportlichen Piste: Magdalena Neuner liegt beim Stricken ganz weit vorn. Von sportlichen Pullovern mit Norwegermustern, leichten Sommer-Jacken bis zum Kuschelschal oder pfiffigen Beanie-Mützen - die Lieblingsmodelle der Olympionikin, in Zusammenarbeit mit dem bekannten Garnhersteller Lana Grossa entworfen, haben alle die Goldmedaille verdient. Von Magdalena Neuner selbst präsentiert, zeigen die Designs Masche für Masche eine andere Seite der Profisportlerin.

Die Autorin:
Magdalena Neuner holte bei den Olympischen Winterspielen von Vancouver zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille im Biathlon und zählt längst zu Deutschlands beliebtesten Sportlerinnen. Zum Stricken kam sie bereits im Alter von acht Jahren durch ihre Mutter. Ihr erstes eigenes Stück war ein grüner Schal. Momentan bereitet sie sich die Bayerin im Trainingslager auf die neue Biathlon-Weltcup-Saison vor.

Meine Meinung:
Rechtzeitig zum Beginn der kalten Jahreszeit ist das Buch "Siegermaschen" von Magdalena Neuner erschienen. Gleich beim ersten Durchblättern war ich sehr angetan von der enthaltenen Vielfalt an Modellen. Hier werden sowohl Strickanfänger als auch Meister(innen) ihres Fachs fündig. Auf 145 Seiten, mit reichlich Fotomaterial zu jedem Strickteil, stellt die sympathische Sportlerin ihre Lieblingsmodelle vor. Vom einfachen Schal aus dicker Wolle bis zu aufwändig gearbeiteten Pullovern mit teils mehrfarbigen Jacquardmustern bietet dieses Buch ein breites Spektrum an Anregungen und Ideen. Ob Dreiecktuch oder Stulpen, Kapuzenschal oder -Jacke, verschiedene Mützen und sogar ein Strickkleid sowie gestrickte und anschließend gefilzte Taschen sind hier zu finden. Alle Modelle werden von Magdalena Neuner selbst vorgeführt, und schon die ansprechende Präsentation mit den schönen Fotos macht gleich Lust darauf, die Stricknadeln zu schwingen und einige der schönen Stücke nachzuarbeiten. Die verwendeten hochwertigen Garne der Firma Lana Grossa wirken mit ihren satten Farben und edlen Fasern für sich und brauchen zum Teil gar kein kompliziertes Muster. So können sich auch Einsteiger schnell über ein selbst gestricktes Teil freuen, wenn sie sich beispielsweise etwas aus dem ersten Kapitel "Schnell zum Ziel - Dicke Garne für effektvolle Optiken" aussuchen. Ein Erfolgserlebnis ist garantiert.
Die im Buch enthaltenen Anleitungen sind mit drei Schwierigkeitsstufen gekennzeichnet. So kann der Betrachter auf den ersten Blick erkennen, wie einfach oder kompliziert sich die gewählte Handarbeit gestalten wird, was die Auswahl sehr erleichtert. Sinnvoll und hilfreich finde ich die ausführlichen Abschnitte über Socken (genau erklärt, mit einer guten Erläuterung der Bumerangferse und Größentabellen) und  Grundanleitungen, damit auch wirklich jeder sofort zu den Nadeln greifen kann und keine weiteren Informationen und Erklärungen benötigt. In diesem letzten Teil des Buches werden die verschiedenen Maschen, Ab- und Zunahmen besprochen, die Jacquardtechnik vorgestellt, und man kann auch mit Hilfe der detaillierten Bilder sehen, wie man Quasten fertigt und Fransen knüpft. Weiterhin sind in diesem Kapitel verschiedene Stickstiche vorgestellt, mit denen man dem selbst gefertigten Unikat noch den letzten Schliff geben kann.

Auf der Verlagsseite sind weitere Informationen zu finden, unter anderem auch Fotos einiger Modelle und eine PDF-Datei "Aus dem Inhalt".
Besucher, die meinen Blog schon länger verfolgen, können sich vielleicht daran erinnern, dass ich mein erstes Magdalena Neuner-Modell bereits vor drei Jahren gestrickt habe, nämlich den schönen Schal aus der Qualität "Tris" vom Titelbild (Anleitung in diesem Buch nicht enthalten!). Aber bei diesem einen Teil wird es sicher nicht bleiben, denn schon beim ersten Betrachten des Buches habe ich so einiges gefunden, was mir gefällt.

Vielen Dank an den Frechverlag und an Literaturtest für die Bereitstellung des umfangreichen Rezensionsmaterials.


Quellennachweis: „Sieger-Maschen, Stricken mit Magdalena Neuner aus dem Frechverlag;
Fotos: Lana Grossa/ Nicholas Olonetzky“ und Abbildung des Titelcovers.

Freitag, 8. Oktober 2010

Kürbispizza

Von einem Rezept der Zeitschrift "Lisa Kochen & Backen" habe ich mich inspirieren lassen.Tochter und ich haben heute die Kürbis-Pizza mit Rosmarin und Feta gebacken, allerdings mit einigen Abwandlungen.
Im Originalrezept wird fertiger Pizzateig verwendet. Da wir denn nicht besonders mögen, habe ich auch hier mein Lieblingsrezept benutzt und den Teig selbst zubereitet. Seit ich nämlich das Rezept von Ketex entdeckt habe, komme ich immer wieder darauf zurück, denn durch die 48 Stunden Reifezeit bekommt der Teig einen besonders feinen Geschmack. Wir finden es Spitze, und ich habe meist eine Portion Vorrat davon im Kühlschrank: Pizzateig Rezept

Für 2 Personen habe ich die Hälfte des o.g. Hefeteigs ausgerollt und hauchdünn mit Tomatensoße bestrichen. Einen halben Hokkaido, geschält, entkernt und gewürfelt habe ich mit einer gewürfelten Zwiebel und ca. einem Teelöffel frischer Rosmarinnadeln in etwas Olivenöl bei niedriger Hitze angebraten, nach ca. 5 Minuten mit 100 ml Wasser abgelöscht und 7 bis 8 Minuten köcheln lassen. Die Kürbismasse dann mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken und auf dem Pizzateig verteilen. Im Rezept wird nur Feta verwendet, aber da wir gerne geschmolzenen Käse auf der Pizza essen, habe ich die Hälfte durch Mozzarellawürfel ersetzt (insgesamt ca. 100 Gramm gewürfelten Käse), die Käsewürfel gleichmäßig auf der Pizza verteilen. .
Im vorgeheizten Backofen bei 220°C (Umluft 200°C) ca. 15 Minuten goldbraun backen. 
Und so sieht das Ergebnis aus:
 Ich wünsche euch guten Appetit beim Nachkochen.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Erntedank

Das Wetter meint es heute noch einmal gut mit uns, und wir haben die sonnige Mittagszeit genutzt, um einen kleinen Spaziergang zu machen und ein paar herbstliche Früchte zu sammeln. Ich liebe das Erntedankfest, denn gerade an diesem Tag wird mir die Vielfalt und Farbenpracht der Natur ganz besonders bewusst. Hoffen wir, dass der Oktober uns noch ein wenig Sonne beschert, damit wir uns einen kleinen seelischen Vorrat für die graue und kalte Winterzeit zulegen können.


 Ich wünsche allen meinen Blogbesuchern noch einen wunderschönen Tag.

Montag, 13. September 2010

Burgfest Lichtenberg 2010

Schon fast Tradition ist mein alljährlicher Bildbericht vom Burgfest in Lichtenberg, das am vergangenen Wochenende stattgefunden hat. Heuer gab es ein Jubiläum zu feiern, denn  das mittelalterliche Fest rund um die Lichtenberger Burgruine fand zum 10. Mal statt. Außerdem ist die Restauration abgeschlossen, und die Ruine mit dem Turm ist wieder in ihrer ganzen Schönheit, ohne Gerüste und Baustellen-Absperrung zu bewundern.
Von einem Hügel neben dem Turm hat man eine wunderbare Aussicht auf die malerische, wild-romantische Landschaft rundum. Oben auf der Bergkuppe kann man sich gut vorstellen, wie damals Fremde und Besucher bereits frühzeitig gesehen werden konnten, wenn sie auf dem Weg zur Burg waren.
Es gab wieder interessante Handwerkerstände zu bestaunen. Da waren Brillenmacher, Töpfer, Brettchenweberinnen, und wie man auf dem Ausschnitt rechts unten sehen kann, hat ein wahrer Künstler aus einem Baumstamm eine Burg geschnitzt.
Ein paar Impressionen vom Lagerleben:
Auch an die kleinen Besucher wurde gedacht. Neben Schatzsuche, Kasperletheater und Seifen kneten gab es einen Frettchenzirkus zu bewundern. Am unteren Stand konnte man Theaterpuppen aus Holz geschnitzt kaufen, und sogar ein mittelalterliches Karusell war da, wie man sehen kann per Hand angetrieben, aber die Kleinen waren begeistert.

Montag, 6. September 2010

Kleines Lebenszeichen

Hallo liebe Blogbesucher, ja, es gibt mich tatsächlich noch! Und ich habe sogar ein paar Handarbeiten angefangen, aber noch ist keine davon so weit, dass ich sie bereits vorzeigen könnte. Nach wie vor vergrabe ich mich in jeder freien Minute hinter meinen Büchern. Daher gibt es auch in meinem Lese-Tagebuch häufiger neue Einträge.
Die letzten Rosen blühen zur Zeit auf meinem Balkon. Ich habe die kleine Pflanze im Frühsommer in der Ecke eines Gartencenters entdeckt. Sie hat zierliche Blüten, die höchstens 5 cm im Durchmesser werden, und sie duftet ganz zart. Leider stand kein Name an dem Röschen, und so weiß ich nicht, wie die kleine unbekannte Schönheit heißt. Aber das ist letztendlich auch nicht so wichtig. Hauptsache, sie fühlt sich wohl bei uns, und das tut sie offenbar. Im Juli hat sie lange und ausgiebig geblüht, und nach einer kleinen Schaffenspause hat sie jetzt noch einmal "nachgelegt".


Ein paar kleine Sachen habe ich in letzter Zeit gebastelt, für ganz unterschiedliche Anlässe. In diesem Sommer gab es viele schöne, aber auch ein paar traurige Momente.

 
Teebeutelbüchlein