Sonntag, 16. April 2017

Freitag, 24. März 2017

Mal wieder gebastelt

Meine Vorräte an Karten gingen zur Neige, und so war es mal wieder an der Zeit, ein wenig zu basteln, und in den letzten Tagen sind einige neue Grußkarten entstanden. "Stampin Up" ist ja ein Dauerbrenner, was das Bastelmaterial betrifft, und so ganz kann ich mich dem "Virus" nicht entziehen, denn die Produkte sind einfach toll. Besonders gut gefällt mir, dass man alles aufeinander abstimmen kann. Ein paar Sachen von Stampin Up sind daher auch bei mir eingezogen, aber ich wähle sehr gezielt, denn ich habe ja noch viele Vorräte an Bastelmaterial im Haus. Die folgenden Karten sind bunt kombiniert, Material aus meinen älteren Vorräten, das ich mit neuen Stempeln, Stanzern etc. ergänzt habe.


Bei der linken Karte habe ich mit einem Eckstanzer gearbeitet, den ich schon lange in Verwendung habe und den ich immer noch liebe. Die Blümchen sind mit einer Kombination aus Stempel und Stanze (Stempel "Petite Petals" und Stanzer "Kleine Blüte" von Stampin Up) entstanden. Das blaue Papier und auch die Stempelfarbe sind aus meinem Fundus, der Hintergrund ist ganz zart mit einem hellen Blau und "Savanne" von Stampin Up bestempelt.
Für die mittlere Karte habe ich ausschließlich älteres Material verwendet. Ich hatte den Stempelabdruck schon länger gemacht und habe nun neue Farbstifte zum Kolorieren ausprobiert. 
Die rechte Karte ist mit zwei verschiedenen Blautönen an Tonkarton und Stempelfarbe gemacht. Für den Hintergrund und die 3D-Blüte habe ich einen Stempel aus dem Stampin Up Set "Nature's Perfection" verwendet.


Inspirationen suche ich gerne auf Pinterest, und so ist die Karte oben links entstanden, mit meinen beiden Schmetterlings-Stanzen, die ich schon viele Jahre habe, einem Hintergrundstempel mit unregelmäßigen kleinen Pünktchen ("Rettungsstempel" von eingebrannt.de) Der Labelstanzer ist von Artemio.

Der Stempel, den ich unten links verwendet habe, ist schon länger in meinem Besitz, und wenn ich mich nicht irre, müsste er zu dem Stampin Up Set "Mostly Flowers" gehören. Ich habe ihn vor einiger Zeit mal ertauscht und nun endlich einmal verwendet. 

Auch die Blüten und der Vogel auf der rechten Karte sind aus einem Set von Stampin Up: "Sommermorgen".

Zwei weitere Karten in Lilatönen:
Für die linke Karte habe ich einen Silikonstempel aus meiner Sammlung verwendet und damit auf farbigem Tonpapier gestempelt.

Die rechte Karte ist komplett mit dem Stempelset "Sommermorgen" entstanden und mit Glitzersteinchen, ausgestanzten Schmetterlingen und farblich passendem Klebestreifen ergänzt.

Sonntag, 5. Februar 2017

Italienische Leckerbissen - herzhaft & süß von Alfons Schuhbeck und Angelika Schwalber

Eigentlich wollte ich euch dieses Buch bereits im Dezember vorstellen, denn bis Ende Januar liefen die Sendefolgen dazu im Bayerischen Fernsehen. Aber wie das Leben oft so spielt, wurden mir einige Hindernisse in den Weg gestellt. 
Das fing schon mit einem fiesen Infekt an, den ich mir Mitte Dezember zugezogen hatte und der mich erst einmal außer Gefecht gesetzt hat. Selbst während der Feiertage war ich noch nicht völlig wieder hergestellt, und dann kam schon das nächste Problem. Zwei Tage vor Jahreswechsel hatten wir einen Wasserschaden im Haus, und seitdem ist meine Küche alles andere als wohnlich. Da ich einen Schrank ausräumen und abhängen musste, fehlt mir hinten und vorne der Platz, und das Kochen und Backen gestaltet sich entsprechend umständlich. Darum beschränke ich mich auf möglichst einfache Sachen und auf das Allernötigste, was Küchenarbeiten angeht. Da sich inzwischen herausgestellt hat, das der momentane Zustand sich auch in den nächsten drei Wochen kaum ändern wird, möchte ich nun doch nicht länger warten und euch das schöne Buch endlich vorstellen. Leider habe ich es bisher nur geschafft, ein Gericht daraus nachzukochen, bevor die oben geschilderten Ereignisse eintraten. Ich bitte daher auch um euer Verständnis, dass ich nur ein Foto präsentieren kann.  Wenn in meiner Küche wieder alles in Ordnung ist, werde ich auf jeden Fall das eine oder andere Gericht noch zeigen.


Die Sendung "Herzhaft und süß" ist sicher hinreichend bekannt, und ich sehe mir das erfolgreiche Duo immer sehr gerne an. Da ich sowohl gerne herzhaft als auch süß esse und entsprechende Gerichte zubereite, gefällt mir das Zusammenspiel von Alfons Schuhbeck und Angelika Schwalber sehr gut.
Dass es hier auch noch um die italienische Küche geht, der ich sehr zugetan bin, ist ein zusätzliches "Schmankerl". 
Aber nun ein paar Details zum Begleitbuch der Sendungen:
Das Cover ist ein bisschen "retro" und liegt damit voll im Trend. Man erkennt auf den ersten Blick mit wem man es hier in der Küche zu tun hat, und das italienische Ambiente ist auch sehr schön dargestellt.
Der Titel weist gleich auf die Aufteilung des Buches hin, denn da gibt es zwei große Abschnitte, einen mit Alfons Schuhbecks herzhaften Gerichten und ein Kapitel mit Angelika Schwalbers süßen Verführungen. Es schließen sich ein alphabetisches Rezeptregister und ein Glossar mit den Erklärungen der speziell benutzten Begriffe an. Auch gibt es hier Hinweise zu den einzelnen Sendungen. Die sind zwar leider bereits gelaufen, aber zum Glück kann man sie sich nach wie vor in der Mediathek des BR-Fernsehens anschauen. 
Das mache ich auch gerne, wenn mich ein Rezept interessiert und ich mir optische Anregungen holen möchte, denn das Buch bietet zwar sehr viele wunderschöne, ganzseitige und brillant gemachte Fotos, aber eben leider nicht zu allen Rezepten. 
Man findet eine Fülle an italienischen Leckerbissen im Buch. Da sind einerseits Klassiker vertreten, wie beispielsweise Spaghetti Vongole, Fritto Misto oder Pizza bianca o rosso im herzhaften Bereich oder Südtiroler Apfelstrudel, Panettone und Cantuccini bei den süßen Spezialitäten. Aber ich habe hier auch Gerichte und Abwandlungen entdeckt, die ich in dieser Art bisher noch nicht kennengelernt hatte, wie beispielsweise den Wurstsalat Bologna oder die "Gnocchi Alfonso". Angelika Schwalber zeigt mit ihrer "Torta Cabrese" oder ihrem "Tiramisu Pfirsich-Melba" raffinierte Varianten zu beliebten und bekannten Desserts. Ihre süße Focaccia mit Aprikosen und Thymian steht ganz oben auf meiner Favoritenliste, und ich werde das Rezept ganz sicher ausprobieren, sobald meine Küche wieder in Schuss ist. Die zahlreichen Farbfotos im Buch sorgen dafür, dass einem bereits beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammenläuft. 

Sehr gut gefallen mir auch die vielen Informationen, die es zu einzelnen Gerichten und Lebensmitteln gibt. Hier findet man beispielsweise einiges zur Geschichte der Tramezzini und erfährt, wie die Südtiroler Ricotta-Spinat-Knödel zu ihrem Namen "Priesterwürger" gekommen sind. Im süßen Teil erläutert Angelika Schwalber viel Wissenswertes über italienischen Kaffee und dazu, was man unter "Gianduja" versteht. Auch den saftigen Zitronen ist eine Doppelseite gewidmet, und hier gibt es sogar ein Rezept für selbst gemachten Limoncello. Ich liebe diesen herb-süßen Zitronenlikör, der besonders im Sommer auf Eis ein Genuss ist, und nach der Anleitung im Buch werde ich mich sicher auch einmal daran versuchen, ihn selbst herzustellen.

Ausprobiert und für sehr lecker befunden habe ich bisher die Kalbsleber in Rosmarin-Balsamico-Sauce, mit Polentapüree angerichtet. Ich habe mich genau ans Rezept gehalten, lediglich die Pilze musste ich weglassen, denn da hatte ich gerade keine im Haus. Das hat aber dem Genuss keinen Abbruch getan. Es ist ein tolles Gericht, das ich sicher nicht nur einmal zubereitet habe! 


Alles in allem gefällt mir das Buch richtig gut, und es liefert mir jede Menge an Inspirationen für meine Küche. Weitere Fotos zu anderen Rezepten werde ich zu gegebener Zeit noch ergänzen, versprochen!!!

Herzlichen Dank an den ZS-Verlag für das Rezensionsexemplar.



Mittwoch, 11. Januar 2017

Kleine Nachlese

Das erste Drittel des Januar ist schon wieder um, und so langsam kehrt wieder Ruhe und Alltag ein. Zwar sind die Auswirkungen unseres Wasserschadens noch nicht behoben, aber ich hoffe, das wird in den nächsten Tagen erfolgen.
Heute habe ich nun endlich Zeit, euch zu zeigen, was ich während der vergangenen Adventszeit gemacht habe. Daher ein kurzer Überblick über Neuigkeiten aus meiner Bastelstube.
Ich  muss dazu sagen, dass ich fast zwei Wochen wegen Krankheit ausgefallen bin und mich ganz schön ranhalten musste, die als Weihnachtsgeschenke gedachten Socken rechtzeitig fertig zu stellen. Aber ich habe es glücklicherweise geschafft. Da die Empfänger beide ständig unter kalten Füßen leiden, habe ich diesmal extra dicke Sockenwolle verwendet. Inzwischen sind die Socken verschenkt, und ich hoffe, dass ich dadurch ein klein wenig zum Wohlbefinden der Trägerinnen beitragen kann, denn ich finde ja, es gibt nichts Schlimmeres als kalte Füße. 



Die linken Socken sind aus Lana Grossa Sportwolle 8-fach mit der Farb-Nummer 9614. Die rechten Socken habe ich aus Online Supersocke Home Color gestrickt. Diese Wolle ist ebenfalls 8-fädig, und die Farbe hat die Nummer 1851. Beide Wollqualitäten sind schön weich und haben sich gut verarbeiten lassen. Gestrickt habe ich die Socken jeweils mit Herzchenferse und Sternspitze. Das hat sich für mich als besonders praktisch und haltbar erwiesen. 


Zwischen den Jahren sind dann noch ein paar Kuschelsocken für mich selbst entstanden. Spätestens, wenn die Temperaturen unter Null krabbeln, neige auch ich zu kalten Füßen und ziehe sogar ab und zu Socken ins Bett an. Dafür sind diese Söckchen bestens geeignet. Das unregelmäßige Strickbild ist durch das Garn bedingt, denn ich habe diese Socken aus "Regia Air" in der Farbe 02661 "Perle meliert" gestrickt. Wie der Name schon sagt, ist diese Wolle besonders luftig und leicht und hält die Wärme besonders gut. 




Ende des vergangenen Jahres wurde mir dieser BLOKPOD Acrylbehälter angeboten, ob ich den testen möchte. Er ist ursprünglich für Bausteine gedacht, denn es sind zwei Einlageböden mit verschieden großen Gitteröffnungen dabei, wie auf dem Foto zu sehen. Das Prinzip wäre, die Bausteinchen alle oben in den Behälter zu werfen, und sie sollen sich dann quasi selbst sortieren, indem die Kleinteile immer weiter nach unten durchrutschen, so dass man im unteren Behälter die winzigen Teile, in der Mitte die mittelgroßen und oben die großen Bauelemente hat. Das konnte ich zwar nicht ausprobieren, aber der Behälter ist auch für viele andere Zwecke interessant. Man kann beispielsweise seine Kosmetikartikel darin verwahren, aber auch für die Wollvorräte ist das Teil sehr schön zu nutzen. Ich kann meine Wolle auf drei Etagen sortiert verwahren, beispielsweise könnte ich nach Garnstärke ordnen oder auch nach Farben. Die drei Etagen lassen sich übrigens auseinander nehmen. Dazu sind seitlich kleine Kerben angebracht, die ineinander greifen und durch einen Dreh zusammengesteckt werden können. Ich gebe zu, beim ersten Mal habe ich ziemlich gekämpft und musste sogar meinen Mann zur Hilfe holen, weil die Verschlüsse so fest saßen. Wir haben es dann so gelöst, dass einer gehalten und der andere gedreht hat, und dann haben wir die Teile mit vereinten Kräften trennen können. Allerdings hat sich das Problem inzwischen gelöst, denn wenn man die Verschlüsse einige Male benutzt hat, sitzen sie nicht mehr so stramm. Bis auf diesen etwas schwierigen Einstieg finde ich die Box inzwischen sehr praktisch, und mit schöner Wolle gefüllt, ist sie auch noch dekorativ. Man kann sie übrigens auch ohne Zwischenböden, quasi als große "Tonne" verwenden.




Ich muss gestehen, dass ich durch meinen "Totalausfall" im Dezember gar keine Weihnachtskarten selbst gebastelt und verschickt habe. Da lief diesmal das Notfallprogramm, und ich habe ein paar Karten online verschickt.



Aber nach den Weihnachtstagen stand schon gleich zum Jahresbeginn ein 80. Geburtstag an, für den ich ein Kärtchen gebastelt habe. Das Kränzchen habe ich aus lauter kleinen Stanzteilen zusammengeklebt, und als Hintergrund habe ich ein Stück goldfarbene Faserseide verwendet.



Auch ein Kärtchen für den Vorrat ist entstanden, denn Geburtstagskarten braucht man ja eigentlich immer. Die Idee hatte ich, als ich eine Karte in ähnlicher Art bei Pinterest gesehen habe, nur waren da andere Blüten verwendet, und die Blätter waren gestempelt, wenn ich mich recht erinnere. Ich habe hauptsächlich mit Stanzteilchen gearbeitet. Die größeren Blüten sind in das weiße Papier gestanzt, so dass der Hintergrund durchscheint. Die kleinen Blüten und Blätter sind aus buntem Tonpapier gestanzt und aufgeklebt. Für die Blütenmitte konnte ich endlich mein neues Sortiment an Schmucksteinen ausprobieren, und ich finde es prima. Auf der Trägerfolie sind insgesamt 900 Schmucksteine in drei Größen und 15 Farben. Die Steinchen sind selbstklebend und haften auch sehr gut auf dem Untergrund. Damit kann man bei jeder Karte oder auch anderen Bastelwerken kleine Glanzpunkte setzen und dabei farblich so richtig aus dem Vollen schöpfen.


Die Schmucksteinchen gibt es übrigens zurzeit bei Amazon stark preisreduziert.



Das war es auch schon. Es ist nicht viel, was ich euch heute zeigen konnte, aber ich hoffe, dass ich künftig wieder etwas mehr zum Handarbeiten und Basteln komme. Lust hätte ich ja schon... 😉

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten

Meine Lieben,
ich wünsche euch und euren Familien
ein frohes, gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest.
Genießt die Feiertage.